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Witzenhausen: Waldorfkindergarten bietet jetzt Krippenplätze an

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Erzieherinnen mit ihren Schützlingen: Anne Schöne (von links), Franziska Burnitz, Marit Muzzulini (Erzieherinnen) mit Carlotta (von links), Paulina, Ronja. © Maier

Witzenhausen. „Wir wollen, dass Kinder froh, gestärkt und mit Mut und Vertrauen in die Zukunft gehen“, beschreibt Erzieherin Marita Matthieu ein Ziel das Waldorfkindergartens in Witzenhausen.

Dieses Ziel wird dort seit gestern auch bei den ganz Kleinen verfolgt: Die Wiegenstube, eine Art Kinderkrippe nach Waldorf-Konzept, ist eröffnet worden.

Sie befindet sich im gleichen Gebäude wie der Kindergarten, in der Südbahnhofstraße in Witzenhausen. Knapp ein Jahr lang wurden die ehemaligen Büroräume umgebaut, sagte Nena Kehle vom Trägerverein des Kindergartens. „Mann kann sich das gar nicht mehr vorstellen, hier standen überall Schreibtische.“ Jetzt stehen dort Spielsachen und tollen dort Kinder umher.

Drei Erzieherinnen betreuen in der Wiegenstube zehn Kinder.

Vorher habe man eine Erhebung gemacht, ob in der Region überhaupt Bedarf besteht, sagte Kehle. Und er bestand. Es habe deutlich mehr Interessenten gegeben als Plätze.

Mit der Gewissheit, dass Interesse an einer solchen Kinderbetreuung besteht, habe man die Stadt gefragt, die Kosten für den laufenden Betrieb zu übernehmen. Der Magistrat stimmte dafür.

Mit Fördergeldern, etwa aus Landesmitteln zum Ausbau der Krippenplätze, und mit eigenen Beiträgen der Eltern wurden schließlich die Räume kindgerecht umgebaut.

Der Waldorfkindergarten in Witzenhausen wurde 1998 durch eine Elterninitiative gegründet. Seit drei Jahren befindet er sich in der Südbahnhofstraße.

Zur Eröffnung der Wiegenstube waren unter anderem die Bürgermeisterin von Witzenhausen, Angela Fischer, und Landrat Stefan Reuß gekommen. (ema)

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