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Polizei warnt vor neuen Betrugsmaschen

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Von: Emily Spanel

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E-Mails wie die auf unserem Symbolfoto werden nicht etwa von der Volksbank, sondern von einem Betrüger versandt. Die Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche.
E-Mails wie die auf unserem Symbolfoto werden nicht etwa von der Volksbank, sondern von einem Betrüger versandt. Die Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche. © DPA/CC

Achtung, Betrug: Die Polizeipräsidien in Hessen erreichen mehr und mehr Anzeigen, die sogenannte „Phishing-Mails“ und falsche Bankmitarbeiter betreffen.

Werra-Meißner – Sandra Hanke, Pressesprecherin des Polizeipräsidiums Osthessen, rät zur Vorsicht und erklärt das betrügerische Vorgehen: „Stellen Sie sich vor, Sie erhalten eine dringende E-Mail Ihrer vermeintlichen Hausbank. Darin ein Link, dem Sie folgen sollen: Unter einem Vorwand wird behauptet, dass Sie Ihre Kontodaten und weitere persönliche Informationen preisgeben müssen, da ansonsten beispielsweise eine Kontosperrung bevorsteht.“ Wer würde jetzt nicht handeln und die Mail besten Wissens und Gewissens nach beantworten?

Kurze Zeit später meldet sich ein vermeintlicher Bankmitarbeiter am Telefon. Mit den zuvor in der E-Mail gewonnenen Daten – mitunter zu Kundenberater, Buchungen oder Daueraufträgen – erlangt der Anrufer das Vertrauen seines Opfers.

Schließlich fordert der Schwindler den Angerufenen auf, eine TAN zu autorisieren und am Telefon mitzuteilen. Anschließend wird eine sogenannte digitale Zahlungskarte mit dem Bankkonto des Opfers freigegeben. Diese wird beispielsweise über Zahlungsdienstleister – wie Mobilfunkanbieter – für das Handy der Täter freigeschaltet und kann nun ohne weitere Eingabe eines PINs oder einer TAN für kontaktlose Zahlungen und Geldabhebungen in Geschäften oder an Automaten genutzt werden. „Immer wieder werden hohe Schadenssummen verzeichnet“, sagt Sandra Hanke.  

So kann man sich schützen

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