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Polizeibeamtin auf Johannisfest an Tränenbrücke verletzt

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Von: Stefanie Salzmann

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Symbolbild mit Blaulicht der Polizei und einem Polizeibeamten.
Polizeibeamte haben am Donnerstagabend in Northeim den Fahrer eines Lamborghini gestoppt, nachdem Zeugen sich über dessen Raserei beschwert hatten (Symbolbild). © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Beim Johannisfest kam es wegen Gewalt zu einer Reihe an an Polizeieinsätzen. Unter anderem wurde eine Polizistin verletzt und eine 17-Jährige sexuell belästigt.

Eschwege – Während die meisten friedlich feierten, kam es während des Johannisfestes dennoch zu einer Reihe Polizeieinsätze, bei der unter anderem auch eine Polizistin verletzt wurde. Die Beamtin war von einem 24-jährigen Eschweger auf dem Festplatz mit dem Fahrrad angefahren worden.

Suizidversuch

Wie die Polizei schildert, hatte der 24-Jährige in der Nacht zum Montag gegen 1 Uhr an der Tränenbrücke angekündigt, sich umbringen zu wollen und begonnen seine Hand aufzuritzen. Beim Eintreffen einer Polizeistreife, die zu Fuß unterwegs war, wollte er mit dem Fahrrad flüchten, übersah aber die zweite Streife, die ebenfalls zu Fuß unterwegs war. Er fuhr die Beamtin an und beide stürzten. Die Polizistin verletzte sich dabei an Arm und Knie und konnte ihren Dienst nicht mehr fortsetzen.

Sowohl die Beamtin als auch der 24-jährige Eschweger wurden ins Krankenhaus gebracht und dort zunächst ambulant behandelt. Bei dem jungen Mann wurde eine Blutentnahme angeordnete, anschließend wurde er in die Psychiatrie verlegt. Die Polizei geht nicht davon aus, dass er die Polizistin absichtlich angefahren hat, sondern von einem Unfall.

Körperverletzungen

Weiterhin kam es zu mehreren Körperverletzungen. Wie die Polizei mitteilt, ist bei einem Gerangel und Partygästen eine 35-jährige Frau von einer Person namens „Samuel“ mit der Faust ins Gesicht geschlagen worden.

Ein 21-jähriger Mann aus Bad Sooden-Allendorf ist Sonntagnacht gegen 1.30 Uhr von einer Mitarbeiterin des Sicherheitsdienstes so stark am Arm gezogen worden, dass er stürzte und sich beim Aufprall den Ellenbogen brach.

Sexuelle Belästigung

Bei der Polizei wurde auch eine sexuelle Belästigung angezeigt, die sich im Bereich des Baumkreises auf dem Eschweger Werdchen in der Nacht zum Sonntag gegen 4 Uhr morgens ereignet hat.

Ein bisher unbekannter Mann hatte eine 17-jährige Eschwegerin, die sich dort aufhielt, von hinten zwischen die Beine gefasst und versucht, die junge Frau umzuwerfen. Die 17-Jährige konnte das laut Polizei gerade noch verhindern und rannte weg. Über den männlichen Täter ist nur bekannt, dass er zwischen 1,70 und 1,80 Meter groß ist und ein gelbes T-Shirt trug.

Hinweise zu allen geschilderten Vorfällen nimmt die Polizei in Eschwege unter der Telefonnummer 0 56 51/ 9250 entgegen.

(Stefanie Salzmann)

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