Projekt hilft beim Einstieg in den Beruf

Hoga: Für eine Zukunft in der Gastronomie

Heute gibt es Ratatouille: Die Auszubildenden im Gastronomiebereich, hier mit den Projektmitarbeitern Timo Mettner (schwarze Kochjacke) und Samantha Zell (Zweite von rechts) vertiefen im Praxismodul ihre Kochkünste.
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Heute gibt es Ratatouille: Die Auszubildenden im Gastronomiebereich, hier mit den Projektmitarbeitern Timo Mettner (schwarze Kochjacke) und Samantha Zell (Zweite von rechts) vertiefen im Praxismodul ihre Kochkünste.

Junge Menschen für eine Berufsausbildung im Gastro-Gewerbe begeistern oder denen, die bereits eine Ausbildung absolvieren Unterstützung bieten, dies sind die Ziele des Projektes „Hoga“, das von der Werkstatt für r junge Menschen e.V. durchgeführt wird.

Eschwege - „Das Projekt umfasst verschiedene Module“, erklärt Anke Engel vom Vorstand des Vereins. Einerseits geht es darum, junge Menschen auf die Berufschancen in der Gastronomie aufmerksam zu machen, immerhin herrscht hier seit Jahren akuter Nachwuchsmangel.

Aber auch bei den Auszubildenden, die in den vergangenen Monaten coronabedingt wenig Berufserfahrungen sammeln konnten, werden durch einen Praxistag, der zusätzlich zum Berufsschultag angeboten wird, Fähigkeiten und Fertigkeiten vertieft. Hier arbeitet der Projektträger eng mit den Beruflichen Schulen Eschwege zusammen. Thomas Mülverstedt, Abteilungsleiter Ernährung, stellt für die Ausbildungsbegleitung die Räumlichkeiten zur Verfügung. Die Projektmitarbeiter Veronika Genzel, Samantha Zell und Timo Mettner stehen den Jugendlichen als Sozialpädagogen zur Seite, sind aber selbst auch vom Fach.

Angebot wird gut angenommen

„Unser Angebot wird sehr gut angenommen“, so Veronika Genzel. „Wir suchen uns immer ein Oberthema, heute ging es um Gemüse. Nach dem Theorieteil wird dann gemeinsam gekocht, da ist für jeden Geschmack etwas dabei.“ Das Projekt richtet sich zudem auch an Betriebe, die bereits ausbilden oder es künftig tun wollen. „Die Coronapandemie hat die Branche sehr gebeutelt“, weiß Anke Engel, die auf ein breites Netzwerk an Betrieben, Berufsschulen, Jobcenter, Handwerkskammer, Werra-Meißner-Kreis und Wirtschaftsförderung schaut. „Eins ist aber auch sicher: Wir brauchen dringend junge Menschen, die sich für den Gastrobereich interessieren, aber auch Betriebe, die ihnen hier eine Zukunft geben.“

Zu dem Projekt gehöre es auch, interne betriebliche Schulungen abzuhalten, gerne können sich interessierte Betriebe melden. Das Projekt „Hoga“ läuft noch bis Ende 2022, bisher haben hier 40 Teilnehmer in den unterschiedlichen Modulen teilgenommen. Weitere Infos gibt es unter werkstatt-eschwege.de. (Maren Schimkowiak)

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