Ein Mekka für Puppenfans

Puppenfesttage finden am Wochenende zum 26. Mal in Eschwege statt

Für Puppen- und Bärenexperten: Die Puppenfesttage starten am Samstag um 10 Uhr in Eschwege.
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Für Puppen- und Bärenexperten: Die Puppenfesttage starten am Samstag um 10 Uhr in Eschwege.

Nach einem Jahr Zwangspause werden am kommenden Wochenende (6. und 7. November) in Eschwege zum 26. Mal die Puppenfesttage stattfinden. Erwartet werden Tausende Besucher aus ganz Europa.

Eschwege – Mehr als die Namensnennung Eschwege braucht es in der Puppen- und Bärenszene nicht und jeder weiß Bescheid. Die Puppen-Festtage in Eschwege sind ein Begriff. Am Samstag und Sonntag finden sie zum 26. Mal innerhalb von 27 Jahren in der Kreisstadt statt. Nur 2020 mussten sie pandemiebedingt abgesagt werden.

Vergangenes Jahr war die Veranstaltung mit mehreren Tausend Besuchern nicht durchführbar. In den drei Veranstaltungshallen (Stadthalle, Dünzebacher Torturmhalle und Jahn-Turnhalle) gilt am 6. und 7. November die 3G-Regel. Der Eintritt kostet zehn Euro pro Tag (15 Euro für das Wochenende). Die erworbenen Eintrittskarten von 2020 sind auch 2021 noch gültig, teilt die Veranstalterin Leokadia Wolfers mit.

Rund 100 Aussteller werden am 6. und 7. November erwartet. Sie stellen in drei Hallen aus. Neben Puppen werden auch wieder Bären ausgestellt und verkauft. Für alle gibt es Kleidung, Zubehör und Reperaturutensilien. Den meisten Platz nehmen die sogenannten Reborn-Puppen ein. Das sind handgefertigte Puppen, die echten Kindern täuschend ähnlichsehen. Der Trend zur Babypuppe für Erwachsene kommt aus Amerika, ist in Deutschland mittlerweile fest etabliert. „In diesem Jahr haben wir außerdem ungewöhnlichen Besuch“, berichtet Wolfers. Ein brasilianisches Fernsehteam will über die deutsche Puppenszene berichten. (Tobias Stück)

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