Mobilität

Radweg in der Planung: Meißner und Wehretal beauftragen Hessen Mobil

In Planung: Ein Radweg entlang der Landstraße soll in Zukunft Germerode und Vierbach miteinander verbinden. Damit schließt sich dann eine Lücke im Radwegenetz.
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In Planung: Ein Radweg entlang der Landstraße soll in Zukunft Germerode und Vierbach miteinander verbinden. Damit schließt sich dann eine Lücke im Radwegenetz.

Die Lücken im Radwegenetz sollen geschlossen werden. Nun ist ein Fahrradweg in Planung.

Meißner – Eine Lücke im Radwegenetz der Gemeinde Meißner soll sich schließen, wie Bürgermeister Friedhelm Junghans in der jüngsten Gemeindevertretersitzung mitteilte. Außerdem brachte der Bürgermeister die Gemeindevertreter auf den aktuellen Stand der Finanzen des laufenden Haushalts.

Ein Radweg zwischen Meißner und Wehretal

Die Gemeinde Meißner plant, das Radwegenetz zwischen Germerode und dem Wehretaler Ortsteil Vierbach auszubauen. Die Strecke soll an der Landesstraße entlangführen. Hier wird Meißner nicht nur mit der Gemeinde Wehretal zusammenarbeiten, wie Junghans erklärt, sondern auch mit Hessen Mobil.

„Die Trassenführung kann nur entlang der Landesstraße erfolgen und deswegen muss Hessen Mobil zwangsläufig beteiligt werden“, so Junghans gegenüber den drei Fraktionen. Meißner und Wehretal hätten daher bereits Hessen Mobil mit der Planung beauftragt. „Ohne würde es schneller gehen“, so Junghans.

Finanziert werden soll das über das Silek-Programm: das Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept mit räumlichem und thematischem Schwerpunkt. Wie Ikek (Integriertes kommunales Entwicklungskonzept) handelt es sich dabei um ein vom Land Hessen gefördertes Programm. Jedoch liegt hier der Schwerpunkt auf den Bereichen außerhalb der Ortschaften.

Gemeinde Meißner: Haushalt 2021 genehmigt

Die Planung für den Haushalt 2021, wie ihn die Gemeindevertreter vor der Kommunalwahl beschlossen haben, wurde ohne Auflagen genehmigt, teilte Junghans außerdem mit.

Jedoch zeige sich aktuell, dass die Ausgaben die Einnahmen übersteigen werden. Noch ist unsicher, ob diese Verluste kompensiert werden können, wie Junghans ausführt.

Der Grund liegt in der Coronapandemie und den damit verbundenen gesetzlichen Vorgaben, die unter anderem auch die Schließung von öffentlichen Einrichtungen zur Folge hatten. Auch der Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer wird den prognostizierten Wert nicht erreichen.

Der Bergwildpark war teilweise geschlossen und das Besucherbergwerk Grube Gustav hat erst kürzlich geöffnet. Trotzdem seien im Gegensatz zum Vergleichszeitraum höhere Erträge erwirtschaftet worden.

Die weiteren Besucherzahlen seien jedoch schwer abschätzbar, da sie auch weiterhin von gesetzlichen Vorgaben abhingen. Unter dem Wert des vergangenen Jahres liegen zudem die Gewerbesteuereinnahmen. Hier gilt es aber auch zu beachten: 2020 gab es eine einmalige Nachzahlung.

„Handlungsbedarf etwa in Form von Steuererhöhungen bestehen jedoch nicht“, sagt Junghans aber auch.

Von Hanna Maiterth

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