Unterstützung für Laakmann

Ralph Beyer neuer stellvertretender Dekan im Kirchenkreis

Neues Gesicht im Kirchenkreis Werra-Meißner: Ralph Beyer, neuer stellvertretender Dekan, vor der Kirche in Langenhain.
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Neues Gesicht im Kirchenkreis Werra-Meißner: Ralph Beyer, neuer stellvertretender Dekan, vor der Kirche in Langenhain.

Zum 1. Mai wird Pfarrer Ralph Beyer zum stellvertretenden Dekan für den Kirchenkreis Werra-Meißner berufen. Der Theologe ist seit 1994 als Pfarrer im Kirchenkreis Eschwege tätig.

Ralph Beyer hat in Marburg, Wien und Göttingen studiert. Seine Gemeinden Oetmannshausen, Langenhain und Vierbach gibt er nun an Pfarrerin Heide Michaela Panke und Pfarrer Karsten Leischow ab. Neben dem Dienst als stellvertretender Dekan mit einer halben Stelle wird er seine langjährige Arbeit in der Notfall- und Polizeiseelsorge im Kreis weiterführen, sowie in den Schuldienst der Paul-Moor-Schule eintreten.

Am Ort seiner ersten Pfarrstelle hat es Ralph Beyer so gut gefallen, dass er mit seiner Frau und seinen vier Kindern geblieben ist. „Die Menschen hier sind mir mit viel Offenheit begegnet“, sagt er. „Ich durfte sie begleiten durch Höhen und Tiefen, wir haben zusammen gefeiert und zusammen geweint.“ Außerdem engagiert sich Ralph Beyer in der Organisation des Motorrad-Gottesdienstes, der jährlich auf dem Hohen Meißner stattfindet, und ist im Open-Flair Gottesdient-Team mit dabei. Seit 20 Jahren hat er den Dekan immer wieder ehrenamtlich vertreten. „Deshalb weiß ich schon, was in dieser Stelle auf mich zukommt“, sagt er.

Seit die Kirchenkreise Eschwege und Witzenhausen im Januar zum Kirchenkreis Werra-Meißner zusammengelegt wurden, hat sich die Arbeit für Dekanin Ulrike Laakmann stark verdichtet. Ralph Beyer versteht seine Aufgabe darin, es den Gemeinden zu ermöglichen, dass sie ihr Gemeindeleben gut gestalten und dass die Pfarrerinnen und Pfarrer gut in ihren Gemeinden arbeiten können. Das bedeutet viel Organisationsarbeit. Weitere Schwerpunkte seiner Tätigkeit werden im Diakonischen Bereich liegen, das heißt, er begleitet die Arbeit etwa der Diakonie, der Werkstatt für Junge Menschen, der Werraland-Lebenswelten und auch die Jugendarbeit. Die Bereiche Bauen und Finanzen wird er in gemeinsamer Verantwortung mit Dekanin Ulrike Laakmann begleiten. „Mein Ziel ist es, dies mit Transparenz zu tun. Außerdem möchte ich Wege suchen, wie Pfarrerinnen und Pfarrer und Gemeinden ihr kreatives Potenzial heben können – gerade jetzt“, sagt er.

Denn in der Coronakrise sieht er auch eine Chance zum schöpferischen Sprung. So könnte man die Krise nutzen, um neue Konzepte für die Jugendarbeit zu entwickeln. Auch die Video-Konferenzen mit den Kollegen haben sich in den vergangenen Wochen als nützlich erwiesen. „Allerdings geht doch nichts darüber, sich mit Menschen in einem Raum zu versammeln“, fügt er hinzu.

Dekanin Ulrike Laakmann freut sich über die Unterstützung. „Die Zusammenarbeit mit Pfarrer Beyer war gerade in dieser schwierigen Corona-Zeit ausgesprochen gut“, sagt sie. „Deshalb bin ich sehr froh, dass die Landeskirche es ermöglicht hat, ihn für diese Stelle freizustellen.“ Ralph Beyer sieht zuversichtlich voraus: „Wir werden die vielen neuen Herausforderungen in der Region gut meisten, weil es hier viele Menschen gibt, die mit gutem Willen, mit viel Engagement und ehrenamtlichem Einsatz arbeiten.“

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