18 Personen vorläufig festgenommen

Razzia in vier Flüchtlingsunterkünften: Polizei findet Drogen und Geld

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Mit einem Großaufgebot rückte die Polizei in den vier durchsuchten Gemeinschaftsunterkünften (hier in der Friedrich-Wilhelm-Straße in Eschwege) zeitgleich an.

Werra-Meißner. Die Polizei in Eschwege hat am Mittwoch vier Gemeinschaftsunterkünfte im Werra-Meißner-Kreis durchsucht. 152 Personen wurden überprüft. 14 mussten mit zur Polizeidirektion nach Eschwege

Die Durchsuchungen fanden heute morgen um 6 Uhr zeitgleich in den Gemeinschaftsunterkünften in Eschwege (Friedrich-Wilhelm-Straße, Max-Woelm-Straße), Weißenborn und Rommerode statt. "Aufgrund vorliegender Gerichtsbeschlüsse wurden neun Wohnräume und Zimmer durchsucht", berichtet Polizeisprecher Jörg Künstler. 18 Personen wurden vorläufig festgenommen, 14 davon verhört. 

Hintergründe der Razzia waren, so  Jörg Künstler, sowohl der Verdacht des gewerbsmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln als auch der Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz sowie die Begehung von Eigentumsdelikten. Gefunden hat die Polizei geringe Mengen an Betäubungsmitteln wie Kokain, Ecstasy und Cannabis. Alle Substanzen wurden sichergestellt. Außerdem haben die Beamten rund 6000 Euro an Bargeld beschlagnahmt. In einem Fall wurden ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoß gegen das Waffengesetz eingeleitet, in fünf Fällen wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie in sechs Fällen wegen Verstoß gegen das Ausländerrecht.

Im Einsatz waren Kräfte der Polizeidirektion Werra-Meißner. Die Polizeidirektion Werra-Meißner wird bei den Aktionen durch Kräfte des Polizeipräsidiums Nordhessen und der Hessischen Bereitschaftspolizei, aber auch durch die zuständigen Ordnungsämter, den Werra-Meißner-Kreis und Dolmetscher sowie Rettungsdienste unterstützt. Entsprechende Durchsuchungsbeschlüsse wurden durch das Amtsgericht in Kassel erlassen. Die Aktion war bis zum späten Mittwochvormittag beendet.

Während des Einsatzes war die Max-Woelm-Straße in Eschwege kurzfristig voll gesperrt. Diese Sperrung wurde um 7.15 Uhr wieder aufgehoben. 

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