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Rebhuhn-Sichtungen gleich weitergeben

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Zwei Rebhühner bei Bad Zwesten.
Die selten gewordene Feldvögel sollen besser erhalten werden. Sichtungen im Werra-Meißner-Kreis sollten deshalb gemeldet werden. © Andrea Imhäuser

Die selten gewordene Feldvögel sollen besser erhalten werden. Sichtungen im Werra-Meißner-Kreis sollten deshalb gemeldet werden.

Werra-Meißner – Rebhühner – einst häufigste Feldvögel – sind bei uns selten geworden. Das hessische Feldflurprojekt um Bad Zwesten im Schwalm-Eder-Kreis bemüht sich um den Erhalt der heimischen Rebhuhn-Populationen. Vor wenigen Wochen sind die Jungvögel geschlüpft – Anlass für Projektkoordinatorin, Andrea Imhäuser vom Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen, die Bevölkerung beim Monitoring um Mithilfe zu bitten: Rebhuhnsichtungen kann man ab sofort melden.

Das hessische Feldflurprojekt bemüht sich, durch gezielte Verbesserungen des Lebensraumes und umfassende Informationen zu Lebensweise und Bedürfnissen der bodenbrütenden Art, den heimischen Rebhuhn-Besatz zu erhalten. „Das erfreuliche Ergebnis dieser Bemühungen kann man aktuell mit etwas Glück beim Spaziergang in der Feldflur antreffen“, sagt Dr. Dorothea Meldau vom Landesbetrieb Landwirtschaft. Vor wenigen Wochen sind die Jung-Rebhühner geschlüpft. Die meisten Felder seien nun abgeerntet und man könne die Hühner jetzt deutlich leichter entdecken. Meist trifft man unverhofft auf die perfekt getarnten Tiere und erschrickt, weil man sich unbewusst genähert hat und sie plötzlich mit surrendem Flügelschlag vom Boden auffliegen. Auch die Rebhuhn-Küken können schon ab etwa ihrer dritten Lebenswoche flatternd fliegen. Meist bringen die Feldhühner nur schnell etwas Abstand zwischen sich und die Störung, landen nach kurzem niedrigen Flug wieder gut versteckt am Boden und bewegen sich zu Fuß weiter.

Kontakt:

andrea.imhaeuser@llh.hessen.de

„Wenn Sie Begegnungen mit Rebhühnern hatten, geben Sie Ihre Sichtung bitte mit Anzahl der Tiere, Ort und Datum weiter an die Projektkoordinatorin des Feldflurprojektes zum Rebhuhnschutz, Andrea Imhäuser, Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen“, sagt Meldau. Auch Film- oder Fotoaufnahmen können eingereicht werden.  Von Tobias Stück

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