Tag der Regionen: 500 Besucher kamen ins Ermschwerder Schloss

Spezielles rund um Körper und Gesundheit: Rüdiger Ullrich mit Regina Dach und Sonja Schulz beim Tag der Regionen. Foto: Keller

Ermschwerd. Mit einer Sitzungsglocke verschaffte sich die Vorsitzende des Landfrauenvereins Ermschwerd, Christa Kawlowski,am Sonntagmittag im Hof des von Buttlarschen Schlosses Gehör:

Dezenter, aber wirkungsvoller Start für den Tag der Regionen nach vorherigem Gottesdienst in der Kirche.

Mit Ulrike Zindel (Meißner-Germerode) vom Verein für Regionalentwicklung und Elvira Valtink (Kreisverwaltung) eröffnete sie die Veranstaltung, die nach 13 Jahren in dem Stadtteil zum Jahreslauf einfach dazu gehört. „Das Leben im Dorf lassen - für die Zukunft der Regionen“, war das Motto. Das sollte sich auch im Angebot von 18 Verkaufs- und Infoständen wiederspiegeln. Man wolle zeigen, was die eigene Region zu bieten hat, betonte Vorstandsmitglied Zindel. Sie dankte dem rührigen Landfrauenverein für seine gute Vorbereitung. Zu den Gästen gehörte Bürgermeisterin Angela Fischer.

Auch zum Wohlfühlen

Zum Angebot des Bauern- und Kunsthandwerkermarktes im Haus der Generationen gehörten Spezialitäten für den Gaumen, aber auch Handwerkliches und Künstlerisches. Auch für den Wohlfühleffekt gab es was: Die Salzgrotte der Werratal-Therme Bad Sooden-Allendorf wartete an einem Stand mit etlichen Artikeln auf. Sie bietet nicht nur Totes Meer.

Schon ab 12 Uhr füllten sich Platz und die Räume im Schloss, viele ließen daheim das Mittagessen ausfallen und ließen es sich im Freien schmecken. Beeinträchtigte im Vorjahr ein kräftiger Schauer die Veranstaltung, blieb es diesmal trocken.

Elvira Valtink zeigte sich mit dem Verlauf und der Beteiligung zufrieden. Sie rechnete hoch, dass etwa 500 Besucher gekommen waren, überwiegend aus dem Stadtgebiet und den Nachbarorten. Damit habe man etwas mehr als im Vorjahr erzielt.

Abgerundet wurde das Angebot durch Info-Stände des Bezirkslandfrauenvereins Witzenhausen und des Projektes Mobile Vielfalt sowie des Vereins für Bau- und Wohnkultur. Der Musikverein Ermschwerd brachte wie in jedem Jahr ein Ständchen, und bei den Tricks von Zauberer Eduardo aus Witzenhausen war der große Saal bestens gefüllt. Valtink: „Auch 2016 werden wir den Tag der Regionen wieder anbieten.“ (wke)

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