HNA-Markt: Rennbahn für eigene vier Wände

+
Auch wenn es nicht ganz leicht fällt: Stefan Knuth trennt sich von seiner geliebten Autorennbahn.

Schnelle Autos im eigenen Wohnzimmer waren schon immer faszinierend, auch für Stefan Knuth: Vor Rund sieben Jahren kaufte sich der Eschweger zusammen mit ein paar Freunden eine Carrerabahn.

„Für uns war das immer unser unerfüllter Jugendtraum, den wir wahr werden ließen“, erklärt Stefan Knuth lachend. „Wir sind Rennen gefahren und schnell wurde die Anlage immer größer“. Seine Leidenschaft für das Hobby ging so weit, dass er seine Bahn ständig weiter ausbaute und begann, seine Carrerabahn für Events und Aktionen mit eigenem Kleingewerbe zu vermieten.

Bildergalerie

HNA-Markt: Stefan Knuth verkauft seine vierspurige professionelle Carrerabahn

„Jetzt ist es allerdings an der Zeit die Bahn zu verkaufen, schweren Herzens muss ich mich von ihr trennen, da ich nicht mehr genügend Zeit habe“, erklärt Knuth. Seine transportable Carrerabahn hat eine Größe von 2,80 Meter mal 6 Meter und kann beliebig aufgebaut werden, vier Wagen können gleichzeitig auf der professionellen Bahn fahren. Die Spuren lassen sich einzeln regeln, sodass sie an die Fahrer angepasst werden können. „Für Kinder kann man die Bahn zum Beispiel so einstellen, dass man nicht gleich in der Kurve rausfliegt wenn man zu schnell ist und sie auch Erfolgserlebnisse haben können, für Erwachsene kann man sie dann entsprechend schwieriger einstellen“ erklärt der Spezialist.

Das besondere an der Bahn ist, dass man über einen Laptop die Rundenzeiten angezeigt bekommt. „Mein Bruder hat dafür ein Programm geschrieben und über Lichtschranken werden die Zeiten genommen, so kann man besonders gut Rennen fahren“, fügt der Eschweger an.

Anlage kam schon weit rum

Über das Internet hat Stefan Knuth seine Anlage für Veranstaltungen angeboten, wo sie auch oft und gerne gebucht wurde. „Dabei waren viele Autohäuser, Möbelhäuser, Tage der offenen Tür – und einmal waren wir beim Hessischen Rundfunk mit der Carrerabahn“, erinnert sich Knuth. Das Highlight war allerdings eine Veranstaltung auf dem Kreuzfahrtschiff Mein Schiff: Für eine besondere Rennreise im Jahr 2011 durfte der Nordhesse seine Carrerabahn auf dem Schiff aufbauen, die ganze Anlage wurde von Hamburg nach Malta verschifft. „Für uns war das ganz besonders, da es auch unsere erste Kreuzfahrt war“, erzählt Freundin Catherine Schäfer.

Reichhaltiges Zubehör

Zur angebotenen Carrerabahn gehört auch viel Zubehör: Rund 40 verschiedene Autos gibt Stefan Knuth mit ab: Vom Formel 1 Wagen bis zum Langstreckenflitzer – die auch Licht haben und so für Nachtrennen geeignet sind – ist alles dabei. Weiter gibt es viel Zubehör, Ersatzteile und Dekoration. „Die Carrera-Teile sind alle qualitativ sehr hochwertig und sind heute noch genauso zu kaufen – man kann die Bahn also vergrößern und ganz nach belieben ausbauen. Dem Spaß sind hier keine Grenzen gesetzt“. Dem Käufer, der in Zukunft seine Runden auf der Carrerabahn fahren wird, bietet Stefan Knuth auch seine Hilfe an: „Gerne bin ich beim ersten Aufbauen behilflich und stehe mit Rat und Tat zur Seite“. Auch das Computerprogramm für die Zeitmessung gehört zum Kauf dazu, der Käufer benötige lediglich einen Laptop um die Zeiten zu messen. „Klar wird mir die Bahn in Zukunft fehlen, aber ich kann weiterhin bei Freunden im Wohnzimmer fahren und hoffe jetzt, das wir für die Bahn einen guten Nachfolger finden, der genauso viel Spaß daran hat“, erklärt Stefan Knuth abschließend. (sb)

Liebe Leserinnen und Leser,

der Inhalt dieses Artikels entstand in Zusammenarbeit mit unserem Partner. Da eine faire Betreuung der Kommentare nicht sichergestellt werden kann, ist der Text nicht kommentierbar.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.