Bau des Awo-Altenzentrums in Witzenhausen geht sehr zügig voran

Der Richtkranz weht

Stolz auf den schnellen Baufortschritt: Stadtverordnetenvorsteherin Margarete Koschel-Naahs (von links), Günter Engel (Awo), Bürgermeisterin Angela Fischer, Holger Johannesmann (Technischer Leiter der Lindhorst-Gruppe), Jutta Rosin (Leiterin der Einrichtung), Awo-Geschäftsführer Michael Schmidt, Landrat Stefan Reuß sowie Fred Gieseler (Awo). Foto: Volland

Witzenhausen. Es geht in schnellen Schritten voran. Erst im November wurde der Grundstein für das zukünftige Awo-Altenzentrum in Witzenhausen gelegt. Am Dienstag wurde nun das Richtfest gefeiert. „Es ist eine sensationell schnelle Bauzeit“, betont Michael Schmidt, Geschäftsführer der Awo.

Die vielen Mitarbeiter haben den ganzen Winter durchgearbeitet. „Man hat sie bei jeder Witterung an der Baustelle angetroffen“, erzählt Bürgermeisterin Angela Fischer. So konnte nun dank der engagierten Handwerker das zünftige Fest bei strahlendem Sonnenschein gefeiert werden. Die neue Seniorenanlage, die von einem privaten Investor, der Lindhorst-Gruppe, gebaut und von der Awo betrieben wird, stellt eine Besonderheit in Witzenhausen dar. „Bei uns leben die Bewohner in Hausgemeinschaften zusammen und nicht alleine“, erzählt Holger Johannesmann, Technischer Leiter der Lindhorst-Gruppe.

Es werden jeweils sechs Hausgemeinschaften mit jeweils 13 Bewohnern entstehen. Die Bewohner werden in den normalen Tagesablauf eingebunden, so dass ihr Alltag einem Privathaushalt ähnelt. „Den Senioren stehen jedoch rund um die Uhr qualifizierte Alltagsbegleiterinnen zur Seite“, sagt Schmidt.

„Wir planen die Eröffnung für Mitte Oktober“, sagt Schmidt. Dann werden die Bewohner der Seniorenanlage Am Frauenmarkt in ihr neues Zuhause ziehen. „Die Bewohner und auch die Mitarbeiter freuen sich alle schon sehr auf den Umzug“, erklärt Einrichtungsleiterin Jutta Rosin. Dies liegt vielleicht auch daran, dass alle sich an der Einrichtung des neuen Zuhauses und des neuen Arbeitsplatzes beteiligen dürfen. „In Sachen Inneneinrichtung und Farben dürfen wir mitbestimmen“, betont Rosin. Auch dir Gruppe „Transition Town“ bringt ihre Ideen bei der Anlage mit ein. So wird ein Mehrgenerationengarten vor dem Gebäude entstehen. „Wir wünschen uns, dass die Generationen über das Thema Garten in Verbindung treten“, sagt Schmidt.

Neben all dem Engagement der Handwerker, des Investors und der Awo hat das Gebäude einen weiteren Vorteil. „Wir haben hier ein sehr gutes Grundstück verkauft, denn es ist hochwasserfrei“, sagt Landrat Stefan Reuß mit Blick auf die aktuelle Lage. (zdv)

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