Freigabe trotz Wetterwarnung

Rosenmontagsumzug in Fürstenhagen: Am Ende waren alle nass

Fürstenhagen. Es gab zwei Sorten von Narren, die am Rosenmontag an den Straßen von Fürstenhagen standen, um den karnevalistischen Umzug – zum Teil zweimal – zu sehen: Die ohne Schirm und die mit Schirm.

Am Ende aber waren alle nass. Dauerregen durchweichte so ziemlich alle Kleidungsstücke. Wenn auch viele Menschen diesmal offenbar zu Hause geblieben waren, fanden sich doch genügend ein, um den Unbilden des Wetters trotzenden Aktiven das eine und andere Helau zu erwidern und – vor allem – dankbare Abnehmer der Bonbons, Lutscher und Popcorn-Tütchen zu sein. Da der Schirm den Regen sowieso nur wenig abhielt, wurde der schlicht umgedreht, um zum Auffangen des Geworfenen zu dienen. So fiel nicht alles erst auf die nasse Straße.

Und wenn man schon von außen nass ist, dann bitteschön auch von innen, dachten sich viele Zuschauer und griffen bei den von den Wagen herunter angebotenen Schnäpschen und Bieren beherzt zu. Dann eben die Stimmung so steigern.

Freche Sprüche

Für Erheiterung sorgten ansonsten vor allem wieder die Fürstenhagener Jungs, die wieder freche Sprüche zu einem aktuellen Thema gefunden hatten. Diesmal nahmen sie Volkswagen und den Abgasskandal aufs Korn und hatten damit sogar den Schuldigen für den Rosenmontags-Regen gefunden: „Schlechtes Wetter an Karneval – Danke VW.“

Wegen des angekündigten Sturms war am Montagvormittag zunächst noch gar nicht sicher, ob der Rosenmontagsumzug überhaupt startet. Doch nach längeren Verhandlungen der CCF-Verantwortlichen mit Polizei, Ordnungsamt und Bürgermeister gab es dann grünes Licht. Und mit wenigen Minuten Verspätung ging es dann 75 Minuten lang durch den Regen.

Am Ende waren alle nass – und bestens gelaunt. Dann feierten die Narren in der Mehrzweckhalle weiter.

Narren in Fürstenhagen trotzen dem Dauerregen

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