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Rotary übergibt Rauchhaus an Jugendfeuerwehr Meinhard für Brandschutzerziehung

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Mit dem Rauchhaus: (von links) Dr. Rainer Fröhlich, Dr. Uwe Ellingmann (beide Rotary-Club), Leopold von Ehr , Pascal Petri ( beide Jugendfeuerwehr Meinhard).
Mit dem Rauchhaus: (von links) Dr. Rainer Fröhlich, Dr. Uwe Ellingmann (beide Rotary-Club), Leopold von Ehr , Pascal Petri ( beide Jugendfeuerwehr Meinhard). © patrizia john

Rotary-Club spendet Rauchhaus zur Brandschutzerziehung an die Jugendfeuerwehr Meinhard. Mit dem Minigebäude kann Kinder veranschaulicht werden, was Feuer und Rauch in einem Gebäude tun und anrichten können.

Meinhard – Am Donnerstag überreichte der Rotary-Club Eschwege ein sogenanntes Rauchhaus an die Jugendfeuerwehr Meinhard. Das soll für die Kinder- und Jugendfeuerwehr und ganz speziell auch für die Brandschutzerziehung in den Meinharder Kindergärten eingesetzt werden.

Das Rauchhaus wurde von einem Feuerwehrmann gebaut, der jahrelang Brandschutzausbildungen leistete und seine Erfahrungen in diesen Häuschen umsetzt. „Er möchte etwas Bildhaftes erstellen, was gerade für die Brandschutzerziehung und Ausbildung wichtig ist. Damit die Kinder, aber auch die Älteren etwas zum Anschauen haben und dadurch besser verstehen können“, erzählt Pascal Petri. Die Simulation sei dafür wichtig, dass die Kleinsten wissen und lernen, dass sie den Eltern in einem Ernstfall Bescheid sagen, dass etwas nicht stimmt.

Rauchgenerator simuliert Verhalten

Bei dem Haus gibt es die Möglichkeit, einen Rauchgenerator anzubringen, wodurch das ganze Haus vernebelt werden kann. Außerdem können verschiedene Lüfter und Lichter ausprobiert sowie Türen geöffnet und geschlossen werden, um den Größeren Dinge wie Entrauchungstechniken zu demonstrieren. Mittels Ventilatoren kann gezeigt werden, wie Rauch durch das ganze Haus zieht. Des Weiteren können die Rauchmelder ausgelöst werden, was besonders für die Jüngsten wichtig sei, damit sie sehen und verstehen können, wofür diese da sind und auch den Signalton zuordnen können.

„Ich konnte es den Kinder- und Jugendfeuerwarten bereits präsentieren und eine Praxisdemonstration durchführen, und wenn die Kinderaugen nur halb so viel leuchten wie die der Großen, war das ein voller Erfolg“, sagt Petri.

Um jedes Szenario eine Geschichte

Je jünger die Kinder sind, desto wichtiger sei auch die Geschichte, die man dazu erzähle. Es fiele ihnen aber in der Jugendfeuerwehr nicht schwer, sich für die Püppchen ein paar Namen auszudenken und um das Szenario herum eine Geschichte zu basteln. „Es ist grandios und macht dem Durchführenden sowie den Zuschauenden einen Riesenspaß. Man kann einfach eine Menge simulieren, was im Ernstfall gemacht werden sollte. Ich bin sehr froh und dankbar, dass die Zusammenarbeit mit dem Rotary-Club so gut geklappt hat“, freut sich Petri.

Die Mitglieder des Rotary-Clubs Eschwege waren ebenfalls vom Rauchhaus begeistert und wünschen der Jugendfeuerwehr Meinhard allzeit gutes Gelingen. Der erste Einsatz des Rauchhauses sei bereits in Planung und soll bei der Brandschutzerziehung unterstützen. (Patrizia John)

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