Wenige Einsätze für Polizei und Feuerwehr

Ruhiges Silvester für Einsatzkräfte im Kreis: Bevölkerung hielt sich an Verordnungen

In diesem Jahr längst nicht so ausgeprägt wie sonst: das Silvesterfeuerwerk über Eschwege.
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In diesem Jahr längst nicht so ausgeprägt wie sonst: das Silvesterfeuerwerk über Eschwege (bei der Aufnahme handelt es sich um ein Archivbild).

Die Silvesternacht lief im Werra-Meißner-Kreis vergleichsweise ruhig ab. Weder die Polizei noch die Feuerwehren berichten von großen Vorkommnissen.

Werra-Meißner – Zum Jahreswechsel war diesmal aufgrund der Corona-Pandemie alles anders: „Die Silvesternacht verlief aus polizeilicher Sicht im gesamten Dienstbezirk der Polizeidirektion Werra-Meißner sehr ruhig ab“, berichtete Polizeihauptkommissar Uwe von der Weth am Freitagmorgen.

Im Normalfall ist die Silvesternacht einer der arbeitsreichsten Dienste, hatte Polizeisprecher Alexander Först kurz vor Ende des Jahres 2020 noch gegenüber unserer Zeitung erklärt. Dabei reiche das Spektrum der Einsätze von Ruhestörung, Streit und Körperverletzungen bis hin zu Unfällen und Bränden.

Oftmals käme es in der Silvesternacht „zeitlich geballt“ zu polizeilich relevanten Vorfällen, sodass die Beamten nicht selten von einem Auftrag zum nächsten fuhren.

Keine großen Menschenansammlungen

In diesem Jahr kam es neben kleineren Einsätzen wegen zumeist alkoholbedingter Streitigkeiten laut Uwe von der Weth aber zu keinerlei größeren Vorkommnissen. „An die Beschränkungen, die im Rahmen der Allgemeinverfügung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie erlassen wurden, wurde sich weitestgehend gehalten“, so von der Weth.

Es sei zu keinerlei größeren Personenansammlungen und keinem größeren Abbrennen von Feuerwerkskörpern im öffentlichen Raum gekommen.

Von einer ruhigen Nacht berichten auch die Stadtbrandinspektoren Sven Rathgeber (Eschwege), André Bernhardt (Sontra) und Carsten Degenhardt (Waldkappel). „Raketen waren gegen 0 Uhr in Sontra schon in der Luft, aber die große Breite Menge – wie sonst üblich – war es in diesem Jahr nicht“, so André Bernhardt.

Bereits nach etwa 15 Minuten habe sich der größere Trubel merklich gelegt. „Man hat auch weniger Leute auf den Straßen gesehen, große Menschenaufläufe gab es nicht und es lag weniger Feuerwerksmüll auf den Straßen“, so Bernhardt.

Gleiches berichten auch die Stadtbrandinspektoren Sven Rathgeber sowie Carsten Degenhardt aus den Städten Eschwege und Waldkappel. Beide Freiwillige Feuerwehren hätten in dieser Silvesternacht nicht zu Einsätzen ausrücken müssen. (Maurice Morth)

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