Förderverein zieht positive Bilanz

Rund 60 0000 Besucher im Bergwildpark Meißner

Die Saison des Tierparks ist beendet. Der Verein zieht eine positive Bilanz und freut sich nun auf Besucher an den Wochenenden, die unter anderem die Hirsche bestaunen können.
+
Die Saison des Tierparks ist beendet. Der Verein zieht eine positive Bilanz und freut sich nun auf Besucher an den Wochenenden, die unter anderem die Hirsche bestaunen können.

Das Jahr 2021 lief für den Bergwildpark Meißner bei Germerode gut – trotz der Coronapandemie.

Germerode – Insgesamt besuchten rund 60 000 Menschen den Tierpark in diesem Jahr. „Wir sind sehr zufrieden mit dieser Bilanz“, sagt Harald Zindel, erster Vorsitzender des Fördervereins. Die Zahl liege auf dem Niveau der Vorjahre.

Aktuell können Interessierte die mehr als 200 Tiere immer samstags und sonntags zwischen 10 und 17 Uhr besuchen. Im vergangenen Jahr musste der Tierpark im April coronabedingt schließen. Doch auch davon erholte sich das beliebte Ausflugsziel schnell.

2021 war laut Zindel keine Schließung nötig. Das Abstands- und Hygienekonzept – etwa Masken tragen im Eingangsbereich – besteht weiterhin. „Das Konzept wird auch sehr gut von den Besuchern angenommen. Es gab keinerlei Probleme“, sagt Zindel.

Auswirkungen hatte die Coronapandemie jedoch auf die Arbeitseinsätze des Fördervereins. Die ehrenamtlichen Helfer treffen sich häufig, um nötige Arbeiten wie zum Beispiel Reparaturen zu erledigen.

Einige Einsätze, die innerhalb von Gebäuden stattgefunden hätten, waren aufgrund der Pandemie nicht möglich. Auch die Feier zum 50. Jubiläum musste im vergangenen Jahr ausfallen. In der Saison 2021 wurde sie allerdings nachgeholt. Dafür wurde extra eine Waldbühne aufgebaut, die bei den Besucher viel Zuspruch erfuhr.

Für die nächste Saison hat der Förderverein schon einige Projekte geplant. So soll zum Beispiel ein Hühnerhof in der ehemaligen Falknerei des Bergwildparks entstehen. Viele Arbeiten passieren in Eigenleistung.

Unterstützung erhielt der Verein aber auch beim Bau des Geheges durch das Ausbildungszentrum der Bauwirtschaft. „Auf dem Hof sollen verschiedene, teilweise auch aussterbende, Hühnerrassen gezeigt werden. Außerdem soll ein Kleintierhaus integriert werden. Dort finden dann zum Beispiel die Meißner-Kaninchen ihren Platz“, erklärt Zindel.

Auch das geschlossene Waldwichtelhaus im Tierpark soll im kommenden Jahr auf den neusten Stand gebracht werden. In dem Museum will der Verein unter anderem mehr auf Multimedia setzen. „Das Konzept muss noch entwickelt werden. Wir hoffen auch auf eine Zusammenarbeit mit dem Geo-Naturpark“, sagt Zindel.

Der Verein bemühe sich stetig, weitere Attraktionen für die Besucher zu schaffen. „Wir sind sehr aufgeschlossen für jegliche Anregungen.“

Der Förderverein möchte sich übrigens auch für den Klimaschutz einsetzen. Für den Transport des Tierfutters soll ein Elektroauto künftig zum Einsatz kommen. Apropos Einsatz: Die insgesamt 50 Ehrenamtlichen des Vereins sind immer auf der Suche nach weiteren Mitgliedern. (Von Julia Stüber)

Kontakt für Interessierte: Harald Zindel, Tel. 0160/90 93 98 16

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.