Winterpause

Saison der Grube Gustav ist gut gelaufen: Einstiges Bergwerk geht in die Winterpause

Sind zufrieden mit dem Jahr 2021: Besucherführer Erik Horne, die organisatorische Leiterin Astrid Schill-Dunkel und die Besucherführerin Karin Guimri.
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Sind zufrieden mit dem Jahr 2021: Besucherführer Erik Horne, die organisatorische Leiterin Astrid Schill-Dunkel und die Besucherführerin Karin Guimri.

Die Grube Gustav hat aufregende Jahre hinter sich. 2019 wurde die Beleuchtung instand gesetzt. Dadurch blieb das Ausflugsziel geschlossen.

Und 2020 sorgte die Coronapandemie dafür, dass der Betrieb nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen möglich war. Doch für dieses Jahr ziehen die organisatorische Leiterin Astrid Schill-Dunkel und die Besucherführer Erik Horne sowie Karin Guimri ein insgesamt positives Fazit.

Denn 2021 konnte die Grube Gustav immerhin von Juni bis Oktober öffnen. Eigentlich beginnt die Saison bereits im März eines jeden Jahres, doch das war aufgrund der Pandemie nicht möglich. „In Anbetracht der Umstände sind wir wirklich sehr zufrieden“, sagt Schill-Dunkel. Fast 1900 Gäste besuchten das Bergwerk.

Viele Familien seien zum Ausflugsziel gekommen, teilweise sogar in der dritten Generation. Begeistert waren viele Besucher außerdem von der neuen Beleuchtungsanlage, die auf die Grube Gustav extra abgestimmt wurde. „Das kam wirklich gut an. Es wurden neue Akzente gesetzt“, sagt Erik Horne. Man habe die Freude der Menschen, die endlich wieder Ausflüge machen konnten, spüren können. „Das hat uns auch sehr angespornt“, sagt Schill-Dunkel.

Im Oktober besuchten zudem Schüler der Freiherr-vom-Stein-Schule in Hessisch Lichtenau die Grube – denn sie hatten sich die Touristenattraktion für ein Projekt ausgesucht. Im Rahmen der Aktion „Junges Literaturland Hessen“ des Hessischen Rundfunks konnten junge Menschen einen Ort der Inspiration auswählen und dazu schreiben sowie gestalten. „Die Schüler entschieden sich für die Grube Gustav“, sagen Schill-Dunkel und Horne stolz.

In diesem Jahr war es den Besuchern auch wieder möglich, in größeren Gruppen das Ausflugsziel zu besuchen. So waren maximal 30 Besucher in einer Gruppe zugelassen. Im vergangenen Jahr durften dagegen nur kleine Gruppen die Grube Gustav besuchen. Die Führungen fanden – wie auch schon im vergangenen Jahr – unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln statt. Besucherführer und ihre Gäste trugen Masken, Helme wurden regelmäßig desinfiziert. Besuche waren außerdem nur mit Anmeldung möglich. „Die Besucher haben die Regelungen akzeptiert und sie gut umgesetzt. 2020 gab es immer mal wieder Diskussionen“, sagt Horne.

Seit Anfang November bis zum 15. März 2022 herrscht Winterpause. In dieser Zeit werden zum Beispiel notwendige Ausbesserungen in der Grube vorgenommen – so werden etwa Holzbalken ausgetauscht.

Das Bergwerk öffnet nach aktuellem Stand wieder ab dem 15. März 2022. Dann können Besucher von mittwochs bis sonntags zwischen 13 und 16 Uhr die Grube Gustav erkunden. Die Besucherführer bieten den Gästen unter anderem einen Einblick in die Geschichte des Bergbaus und die Geologie. Mit einem Helm ausgerüstet, geht es zu Fuß in den Berg hinein.

Größere Gruppen können mit Anmeldung auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten Führungen mitmachen. Für die kommende Saison der Grube Gustav schmiedet das Team übrigens schon wieder neue Pläne, um die Besucher zu begeistern – die werden aber noch nicht verraten. (Von Julia Stüber)

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