Sanierung ehemaliger Werkssiedlung kann beginnen

Dürfte ein neues Gesicht bekommen: Die ehemalige Werkssiedlung der Firma Fröhlich und Wolff könnte nach dem Entscheid der Lichtenauer Statverordneten durch einen Investor saniert werden. Foto: Röß

Hopfelde. Die Lichtenauer Politiker stimmten der geplanten Modernisierung der Blöcke der Firma Fröhlich und Wolff zu.

Bei der Sondersitzung der Parlamentarier der Stadt Hessisch Lichtenau ging es um den Antrag, die Vorbereitung zur Sanierung der ehemaligen Werkssiedlung der Firma Fröhlich und Wolff an der Leipziger Straße einzuleiten. Notwendig wurde diese, nachdem der Antrag von Bürgermeister Jürgen Herwig in der letzten Stadtverordnetenversammlung keine Mehrheit fand, um auf die Tagesordnung aufgenommen zu werden.

Diesmal waren die Ausschüsse vorbereitet. Haupt,- und Finanz- sowie Bau- und Umweltausschuss hatten sich dafür ausgesprochen, den Antrag um folgende Punkte zu erweitern:

• Das Sanierungskonzept soll das Ziel verfolgen, die Wohnbevölkerung vor Verdrängung zu schützen.

• Alle mit den Verfahren verbundenen Kosten sind vom Investor zu tragen.

Mit großer Mehrheit wurde dem Antrag, die Sanierung von 15 Wohnblöcken in dem Bereich einzuleiten, zugestimmt.

Zuvor hatte Stadtverordnetenvorsteher Franz-Josef Lewe aber noch eine kurze Pause anberaumt, nachdem der parteilose Frank Reuter die Frage gestellt hatte, wieso der angrenzende Rewe-Markt im vorgelegten Plan in das Untersuchungsgebiet für die Sanierung mit einbezogen wurde. Nachdem sich alle einig waren, dass dies so nicht beabsichtigt war, wurde der Beschlussvorschlag dahingehend geändert, dass der Marktbereich davon ausgenommen ist.

In einem weiteren der insgesamt drei Tagesordnungspunkte ging es um den Erwerb gleich mehrerer Grundstücke an der Goethestraße im Neubaugebiet Richtung Fürstenhagen. Dem Vorschlag des Bürgermeisters, die fünf Grundstücke im Block mit einer Gesamtgröße von 2087 Quadratmetern zum Preis von 80 Euro pro Quadratmeter und damit für insgesamt 167 000 Euro zu verkaufen, stimmten die Abgeordneten bei nur einer Stimmenthaltung zu.

Für das Areal war ursprünglich ein Quadratmeterpreis von 89 Euro beschlossen worden. (zlr)

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