Verstärkung der Werrabrücke ist technisch nicht möglich

Witzenhausen. Die bestehende Werrabrücke in Witzenhausen kann "aus technischen Gründen nicht ausreichend verstärkt werden", um den Anforderungen an eine Bundesfernstraße gemäß den derzeitigen technischen Normen zu genügen. Das wurde bei der Untersuchung dieses Stücks der B 451 festgestellt.

Dieses Ergebnis geht aus einer Antwort des Hessischen Verkehrsministeriums auf eine Kleine Anfrage von SPD-Landtagsabgeordnetem Lothar Quanz hervor.

Das heißt, dass eine Sanierung überhaupt nicht mehr in Frage kommt. Allerdings könne die Werrabrücke weiterhin für den Rad- und Fußgängerverkehr genutzt werden. Das wird von der Landesregierung laut Antwort auch favorisiert zusammen mit dem Ersatzneubau über die Werra in Verlängerung der Straße Am Weidengraben mit Anbindung an die B80.

Für diese Vorzugsvariante beabsichtigt das Straßen- und Verkehrsmanagement Hessen Mobil laut Ministerium, die erforderlichen Planungen und Entwürfe im letzten Quartal diesen Jahres zu vergeben. Bei günstigem Planungsverlauf könnte eine Vorentwurfsplanung bis Ende 2013 vorliegen.

Das Bundesverkehrsministerium habe dem Vorschlag des Landes für einen Ersatzneubau Am Weidengraben und Nutzung der alten Brücke nur noch für den Fußgänger- und Radfahrverkehr bereits zugestimmt.

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