Strahlende Überraschung im Großkirchspiel

Beleuchteter Schlepper sorgt für große Augen an Heiligabend

Mit beleuchtetem Schlepper Hoffnung schenken: Familie Stöhr aus der Gemeinde Herleshausen hat für Heiligabend ihren Schlepper geschmückt.
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Mit beleuchtetem Schlepper Hoffnung schenken: Familie Stöhr aus der Gemeinde Herleshausen hat für Heiligabend ihren Schlepper geschmückt.

Lichterketten zierten den Schlepper von Familie Stöhr aus Breitzbach. Sie überraschten Heiligabend das Großkirchspiel Herleshausen-Nesselröden.

Breitzbach – Die funkelnden Lichter zeichneten sich gegen die Dunkelheit ab und machten die Silhouette des roten Gefährts sichtbar. Ein Funken Hoffnung bringen, das war das Ziel der Familie und deshalb überraschten sie mit dem beleuchteten Schlepper an Heiligabend die Besucher der Gottesdienste in Breitzbach, Nesselröden und Unhausen. Diese fanden unter freiem Himmel statt.

„Es war unser Beitrag, zu der Adventsaktion von der Bewegung Land schafft Verbindung“, erklärt Familienvater Eckhard Stöhr. Unter dem Motto „Ein Funken Hoffnung“ seien in diesem Jahr bundesweit Landwirte aufgerufen, Krankenhäuser, Heime und andere Pflegeeinrichtungen in der Vorweihnachtszeit mit ihren beleuchteten Schleppern zu besuchen und den Bewohnern einen Funken Hoffnung zu vermitteln, erklärt Stöhr.

Die Idee hatte die Familie, mit Landwirtschaft im Nebenbetrieb, für sich aufgenommen und abgewandelt. Alle hatten mitgezogen: Britta und Eckhard sowie die drei Söhne Andreas (19), Henrik (16) und Johannes (15). „Die Kinder haben den Schlepper am Tag vor Heiligabend hergerichtet.“ Die Überraschung wurde außerdem mit Pfarrerin Katrin Klöpfel vom Großkirchspiel Herleshausen-Nesselröden abgesprochen. Die war sofort begeistert von dem Vorschlag. „Ich habe dann mit der Familie gehofft und gebangt, dass es trocken bleibt“, erzählt die Pfarrerin. Sie hatten Glück.

Bei der Arbeit: Mit dem geschmückten Trecker hat Familie Stöhr die Gottesdienstbesucher überrascht.

Als der Schlepper dann über den Kirchberg in Nesselröden heranrollte, um die Besucher des ersten Gottesdienstes um 16 Uhr zu überraschen, sei es zwar noch hell gewesen, doch der Freude habe es dies keinen Abbruch getan: große Augen und Begeisterung bei den Besuchern. Es war für beide Seiten toll, ist sich Klöpfel sicher. Denn: Wer Freude schenkt, erhält sie auch. (Von Hanna Maiterth)

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