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Werraland Lebenswelten planen umfangreiche Sanierung des Sportinternats

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Von: Emily Spanel

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Die Schlüssel sind übergeben an die Werraland Lebenswelten mit (von links) Verwaltungsleiterin Stephanie Dahlmann, Technischem Leiter Volker Stöhr, Geschäftsbereichsleiter Martin Hofmockel und Georg Forchmann.
Die Schlüssel sind übergeben an die Werraland Lebenswelten mit (von links) Verwaltungsleiterin Stephanie Dahlmann, Technischem Leiter Volker Stöhr, Geschäftsbereichsleiter Martin Hofmockel und Georg Forchmann. © Foto: Lars Winter

Bad Sooden-Allendorf – „Schön. Schön alt“, scherzte Volker Stöhr, Technischer Leiter der Werraland Lebenswelten beim ersten Rundgang durch das Innere des ehemaligen Sportinternats in Bad Sooden-Allendorf. Die Lebenswelten als neuer Eigentümer haben am Donnerstag von einer Mitarbeiterin der Stadt die Schlüssel ausgehändigt bekommen.

„Jetzt können wir endlich loslegen“, so Werraland-Vorstand Georg Forchmann. Endlich, da sich die Verhandlungen zwischen Stadt und Lebenswelten dann doch hinzogen, wo anfangs alles schon geregelt schien. Die einstigen Planungen sahen vor, dass die Stadt Bad Sooden-Allendorf Eigentümer bleibt und Werraland das Gebäude als inklusives Wohn- und Sportangebot betreibt.

„Seitens der Stadt hat man sich irgendwann anders entschieden und wir standen vor der Frage: Kaufen oder ganz aussteigen“, so Georg Forchmann. Für die zweite Alternative waren aber die Planungen für das ehemalige Sportinternat schon zu weit vorangeschritten.

Kaufvertrag im September unterschrieben

Im September unterschrieb der Werraland-Vorstand den Kaufvertrag. „Seitdem haben wir Klarheit. Eigentümer zu sein hat auch viele Vorteile, jetzt können wir das Gebäude nach unseren Vorstellungen sanieren und umbauen“, sagt Martin Hofmockel, Geschäftsbereichsleiter Wohnen.

Die Gesamthöhe der Fördergelder steht noch nicht genau fest. Fix sind bisher zirka 1,5 Millionen Euro aus dem Investitionspaket des Landes zur Förderung von Sportstätten. „Bei den momentanen Baukosten mit steigender Tendenz wird diese Summe nicht ausreichen, wir rechnen mit Kosten zwischen zweieinhalb und drei Millionen Euro“, so Georg Forchmann.

Wenn alles nach Plan läuft, dann könnte bereits in zwei Jahren eröffnet werden. „Und dann ist es wirklich schön, schön neu“, verspricht Volker Stöhr für das innovative, inklusive Leuchtturmprojekt.  

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