Schnee auf dem Meißner: Raus auf Ski und Schlitten

Der Hohe Meißner trägt ein weißes Schneekleid. Noch ist es recht dünn, aber Wintersportfreunde dürfen sich trotzdem freuen. Worauf, das verrät Marco Lenarduzzi, Geschäftsführer des Naturparks Meißner-Kaufunger Wald.

Der erste Schnee ist da. Was ist Ihre Prognose: Bleibt er liegen oder kommt sogar noch mehr?

Marco Lenarduzzi: Ja, diese Woche wird es vermutlich noch mehr Schnee geben. Am Wochenende wird es dann etwas wärmer, aber mit etwas Glück hat sich bis dahin eine schöne, feste Schneeschicht gebildet, die am Samstag und Sonntag nicht wegtaut. Wichtig hierfür ist vor allem, dass es zusätzlich zur warmen Witterung nicht anfängt zu regnen.

Was erwartet Wintersportfreunde dann in den kommenden Tagen? Sind die Loipen gespurt und die Lifte geöffnet?

Lenarduzzi: Für Langläufer sind die 1,5 Kilometer Schnupperrunde und die drei ilometer Skating-Spur mit einer parallel verlaufenden klassischen Loipe bereits präpariert. Das heißt, wir haben den Schnee zu einer festen Schicht gewalzt. Das geht aber nur bei den kleinen Runden. Für die große Loipe brauchen wir mehr Schnee, etwa 30 statt der aktuellen zehn Zentimeter. Das gleiche gilt für die Skihänge, wo sich der Schnee durchs Wedeln abfährt. Wer mag, kann aber schon Rodeln gehen. Wir haben zwar keinen Tiefschnee, aber der Schlitten fährt trotzdem.

Was würden Sie allen, die einen Ausflug auf den Meißner machen wollen, empfehlen?

Lenarduzzi: Auf den Hängen an der Viehhaushütte und am Naturfreundehaus kann man mit seinen Kindern schon prima Schlitten fahren. Spaziergänger können den gewalzten Winterwanderweg laufen, er ist 3,8 Kilometer lang. Das geht auch mit Kinderwagen und Schlitten. Nicht empfehlenswert ist im Winter der Premiumwanderweg 1, weil er steile Passagen enthält und die Loipen kreuzt. (kbr)

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