Herleshäuser basteln Geschenke

Schneefrauen machen Senioren und Kindern eine Freude in dunkler Jahreszeit

Bild mit Schneefrau: Rolf Frodermann, Leiter des Alten- und Pflegeheims St. Elisabeth, freut sich über die Geschenke von Manuela Hornig und Manfred Müller.
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Bild mit Schneefrau: Rolf Frodermann, Leiter des Alten- und Pflegeheims St. Elisabeth, freut sich über die Geschenke von Manuela Hornig und Manfred Müller.

Herleshäuser basteln zahlreiche Arbeitsstunden und machen Senioren und Kindern am Ende damit eine Freude.

Herleshausen – Ihren Mitmenschen eine Freude zu machen, ihre Augen zum Strahlen zu bringen – das ist für Manuela und Uwe Hornig, Manfred und Michael Müller das größte Glück. Um Senioren und Kinder in der dunklen Jahreszeit beschenken zu können, beginnt das Herleshäuser Quartett bereits in den Sommermonaten mit ihren liebevollen Bastelarbeiten.

Schneefrauen sollten es in diesem Jahr sein, insgesamt knapp über 100 Stück; jede Einzelne mit viel Liebe zum Detail persönlich hergerichtet. Auf einer Holzplatte sind die beiden Styroporkugeln befestigt, Haube und Schürze machen die Schneefrau perfekt. Die vielen Arbeitsstunden fallen da kaum ins Gewicht: „Für uns zählt nur die Freude, die wir anderen damit machen können. Gerade jetzt, in der Zeit, in der die Sorge vor der Coronapandemie unser Leben beherrscht“, sagt Manfred Müller.

65 Schneefrauen waren für die Bewohner des Evangelischen Alten- und Pflegeheims St. Elisabeth in Herleshausen vorgesehen. Wegen der Coronapandemie und den aktuell geltenden Schutzmaßnahmen war eine persönliche Übergabe nicht möglich – die Mitarbeiter aber übernahmen das gern. „Sehr herzlich bedankt“ hätten sie sich bei dem Quartett für die selbst gebastelten Geschenke, sagt Manfred Müller. Die restlichen Schneefrauen wurden an die Kinder des Kindergottesdienstes verteilt – und „riesig gefreut“ haben auch sie sich über die unerwartete Gabe.

Nicht zum ersten Mal hat das eingespielte Team Müller/Hornig eine Geschenkaktion gestartet. Liebevolle Aufmerksamkeiten für ihre Mitmenschen sind für sie Ehrensache. „Verschenkt haben wir auch schon Schneemänner“, sagt Manfred Müller mit einem Lachen – „nun kommt noch die passende Frau dazu.“

Damit nicht genug; sogar die passende Geschichte hat der Herleshäuser erdacht und aufgeschrieben: „Paulchens Schneemann bekommt eine Frau“.

Mittlerweile in der ganzen Region bekannt ist der Herleshäuser Hasenpfad: Auch dafür zeichnen Manuela und Uwe Hornig, Manfred und Michael Müller verantwortlich. Rund drei Kilometer lang ist der Weg mittlerweile geworden – und der damit wohl größte Motivpfad in der Region. Weit über 200 in liebevoller Detailarbeit selbst gefertigte Hasen-, Eier- und Tiermotive säumen zur Osterzeit die Straßen des Ortes. Monatelange Vorbereitungszeit fordert das den vier unermüdliche Initiatoren Jahr für Jahr ab. Und ganz selbstverständlich gilt für die Vier auch hier: „In der Hauptsache ist es uns eine Herzensfreude, den Ort schön zu machen“, sagt Manuela Hornig überzeugt.

Von Emily Hartmann

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