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Städte vereinbaren Zusammenarbeit mit Telekommunikationsunternehmen

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Von: Stefan Forbert

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Der Vertragsunterzeichnung durch Bad Sooden-Allendorfs Bürgermeister Frank Hix (links), Plusnet Geschäftsführer Vertrieb Bert Wilden (Zweiter von rechts) und Eschweges Wirtschaftsförderer Wolfgang Conrad wohnte auch Landrätin Nicole Rathgeber bei.
Der Vertragsunterzeichnung durch Bad Sooden-Allendorfs Bürgermeister Frank Hix (links), Plusnet Geschäftsführer Vertrieb Bert Wilden (Zweiter von rechts) und Eschweges Wirtschaftsförderer Wolfgang Conrad wohnte auch Landrätin Nicole Rathgeber bei. © Andrea Scheffer

Bislang lahmt das Internet in den Gewerbegebieten in Eschwege und Bad Sooden-Allendorf. Die mehr als 300 in den Bereichen Hessenring und Thüringer Straße in Eschwege sowie Werrastraße/Auf dem Steineckel in Bad Sooden-Allendorf ansässigen Unternehmen haben lediglich Zugang zu geringfügigen Bandbreiten über Kupferleitungen. 

Eschwege/Bad Sooden-Allendorf – Das kann bald schon anders, spricht besser werden. Die Firmen in diesen Gewerbegebieten sollen per Glasfaseranschluss viel schneller ins weltweite Web kommen können. Eine entsprechende Vereinbarung haben Vertreter der Städte Eschwege mit dem bundesweit tätigen Telekommunikationsunternehmen Plusnet GmbH, einer Tochter des Infrastrukturanbieters EnBW, jüngst unterzeichnet. Das teilte Plusnet jetzt mit.

Damit werde den künftigen Geschäftskunden Zugang zum flächendeckenden Glasfasernetz von Plusnet mit – je nach gewähltem Tarif – Übertragungsraten von bis zu zehn Gigabit pro Sekunde gewährt.

„Die Covid-19-Pandemie hat uns vor Augen geführt, wie wichtig schnelles und stabiles Internet für eine moderne Arbeitswelt ist“, erklärte laut der Plusnet-Pressemitteilung Eschweges Bürgermeister Alexander Heppe. Der direkte Zugang zum Breitbandnetz sei für Unternehmen und Betriebe „entscheidend für ihre Wettbewerbsfähigkeit und Produktivität“.

Auch Bad Sooden-Allendorfs Bürgermeister Frank Hix schätzt die Bedeutung des Ausbauprojekts der Mitteilung von Plusnet zufolge positiv ein: „Die Breitbandversorgung unserer Betriebe durch die Glasfaser ist für unseren Wirtschaftsstandort überlebenswichtig.“

Zitiert wird auch Werra-Meißner-Landrätin Nicole Rathgeber, die das Engagement von privaten Anbietern wie in diesem Fall begrüße: „Für unseren Landkreis setzen wir ein wichtiges Signal, das auch ohne Fördermittel die Versorgung mit superschnellen Glasfaseranschlüssen für unsere Unternehmen machbar ist.“

Die Firmen in Eschwege und Bad Sooden-Allendorf, die ans Glasfasernetz angeschlossen werden können, werden laut Plusnet von dem Telekommunikationsunternehmen direkt angeschrieben. (Stefan Forbert)

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