Spendenlauf für die Humanität

Schüler der Friedrich-Wilhelm-Schule erlaufen 14 700 Euro für Ärzte ohne Grenzen

Das Spendengeld geht an „Ärzte ohne Grenzen“: (von links) Luca Schneider (Schülersprecher), Christiane Ellringmann (Fördervereinsvorsitzende), Maximilian Holzapfel (SV), Margit Gebhard (Schul-Elternbeirat), Djibril Claus, Karlotta Meywirth (beide SV), Michael Degenhardt (stellvertretender Schulleiter), Beeke Brandt, Julia Sandrock (beide SV), Andrea Eckert (Sekretariat), Dr. Birgit Renke (Schulleiterin) und Andrea Swoboda (pädagogische Leiterin) präsentieren die Spendensumme.
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Das Spendengeld geht an „Ärzte ohne Grenzen“: (von links) Luca Schneider (Schülersprecher), Christiane Ellringmann (Fördervereinsvorsitzende), Maximilian Holzapfel (SV), Margit Gebhard (Schul-Elternbeirat), Djibril Claus, Karlotta Meywirth (beide SV), Michael Degenhardt (stellvertretender Schulleiter), Beeke Brandt, Julia Sandrock (beide SV), Andrea Eckert (Sekretariat), Dr. Birgit Renke (Schulleiterin) und Andrea Swoboda (pädagogische Leiterin) präsentieren die Spendensumme.

14.700 Euro haben Schüler des Eschweger Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums in einem Spendenlauf für die Organsation „Ärzte ohne Grenzen“ erlaufen.

Eschwege – „Wir sind überwältigt.“ Mit diesen Worten fasst Andrea Swoboda, pädagogische Leiterin an der Friedrich-Wilhelm-Schule Eschwege das unglaubliche Ergebnis zusammen: Bei einem Sponsorenlauf haben die Schüler des Eschweger Gymnasiums insgesamt 14 700 Euro erlaufen. Diese Summe geht jetzt als Spende an die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ für ihre humanitäre Arbeit, vor allem für Kinder in Afghanistan.

Lauf führte zu unterschiedlichsten Zielen im Kreis

Vom Schulhof aus sind die jungen Leute mit ihren Lehrern am frühen Morgen sternförmig zu verschiedenen Ausflugszielen in der Umgebung aufgebrochen. Während sich die einen beispielsweise in Wanfried die Funktionsweise des E-Werkes erklären ließen, zog es andere zum geologisch bedeutsamen Naturdenkmal der Basaltformationen an der Blauen Kuppe.

Jeder Kilometer wurde vergütet

Egal welches Ziel, es zählte jeder Schritt, denn die Schüler hatten sich einen oder gleich mehrere Sponsoren gesucht, die jeden Kilometer mit einem bestimmten Betrag belohnten oder distanzunabhängig eine feste Summe spendeten.

Als Empfänger der durch diese Gemeinschaftsaktion der gesamten Schulgemeinde erreichten Spendensumme hat sich die FWS ganz bewusst für „Ärzte ohne Grenzen“ entschieden. Als zertifizierte „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ treten Schüler- und Lehrerschaft neben dem Einsatz gegen Rassismus und Diskriminierung auch ein gegen totalitäre und demokratiegefährdende Ideologien und für ein Leben in Freiheit ohne Gewalt.

Ärzte ohne Grenzen leisten wichtige Hilfe, vor allem für Kinder

Dafür leisten „Ärzte ohne Grenzen“ als eine der letzten im Land verbliebenen Hilfsorganisationen in Afghanistan durch ihre lebensrettende Arbeit gerade auch für Kinder einen wichtigen Beitrag. Von dieser humanitären Arbeit vor Ort wird eine Mitarbeiterin von „Ärzte ohne Grenzen“ in diesen Tagen aus eigenen Erfahrungen in einer Online-Konferenz mit Schülern berichten und mit ihnen über die aktuelle Situation in Afghanistan diskutieren.

Der erfolgreiche Sponsorenlauf fand während des FWS-Tages statt, der in diesem Jahr pandemiebedingt unter der Regie der pädagogischen Leiterin Andrea Swoboda und organisatorischer Mithilfe des Fördervereines der Schule neu ausgerichtet wurde. Dieser Tag ist ein wichtiger Baustein im Programm des Gymnasiums: Er verknüpft bewusst die Vermittlung von Wissen und kultureller Bildung an außerschulischen Lernorten mit spannenden Erlebniseindrücken. Er dient somit nicht nur der Erweiterung des Horizonts, sondern vor allem auch der Stärkung des Gemeinschaftsgefühls innerhalb der Schulgemeinde. red/ts

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