Berufliche Schulen Witzenhausen organisieren Aktionstag - Vereine stellen sich vor

Schüler fürs Vereinsleben

Auf der Suche nach Nachwuchs: Marina Muhr lässt sich von Jan-Frieso Linskens und Christian Lach das Löschfahrzeug der Feuerwehr Witzenhausen zeigen. Foto: Herbst

Witzenhausen. „Wir wollen etwas verändern in Witzenhausen“, sagte Artiom Gasarov vom Jugendrat entschlossen. Auf der Bühne der Aula der Beruflichen Schulen warb der Schüler um neue Mitglieder.

Neben dem Jugendrat stellten sich gestern 14 weitere Vereine und Verbände an den Beruflichen Schulen Witzenhausen vor. „Es geht darum im Verein Spaß zu haben“, sagte Beratungslehrerin Freya Lenz, die den Aktionstag gemeinsam mit Beratungslehrerin Heidi Schamara und Hans-Jürgen Markolf, ehemaliger Lehrer an der Berufsschule, organisiert hat. In den Vereinen könnten die Schüler lernen Verantwortung zu übernehmen, aber eben auch mal abzuschalten, meinte Lenz. In ihrer Berufsschulklasse engagierten sich etwa ein Drittel der Schüler in Vereinen.

Über das gesamte Schulgelände verteilt präsentierten sich die Vereine und beantworteten die Fragen der Berufsschüler. Christina Gädtke zeigte am Stand der Pfadfinder wie man einen echten Pfadfinderknoten bindet. Einige Meter weiter droschen die Mitglieder der Devils auf ihre Schlagzeuge ein. Dieses Jahr ist das Motto der Band Streetparty. Die 40 Vereinsmitglieder spielen bei Umzügen bekannte Songs zum Beispiel von Culcha Candela.

Dass sich das Engagement im Verein auszahlen kann, erklärte Magdalena Weidner vom Turngau Werra den Jugendlichen an ihrem Stand. Viele wüssten nicht, dass sie ein Zertifikat für ihre Vereinsarbeit bekommen könnten. „In Bewerbungen macht sich das immer gut“, sagte Weidner. Beim Turngau Werra gehe es nicht nur um Sport. Der Verein sei auch eine Möglichkeit sich auszuprobieren. Jugendliche könnten Presseberichte schreiben oder die Wettkämpfe am Computer auswerten. „Nachwuchs kann man nie genug haben“, fasste Sascha Haferbeck vom Technischen Hilfswerk den Grund für die Teilnahme am Aktionstag zusammen. Er selbst war mit dem THW schon in Frankreich um beim Hochwasser zu helfen. „Helfen, das ist für mich das größte Gut“, sagte der Schüler. (akh)

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