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Friedrich-Wilhelm-Schule nimmt an der europäischen Code-Week teil

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Diese Schülerinnen programmierten auf dem iPad.
Diese Schülerinnen programmierten auf dem iPad. © Lorenz Schöggl

Eschwege – Spielerisch lernten die Schüler die Programmiersprache „Swift“ von Apple und programmierten iPads. Dabei wurde eine Spielfigur mit Befehlen so angewiesen, dass sie ein Labyrinth überwinden sollte. Mehrere Klassen der Friedrich-Wilhelm-Schule erfuhren während der sogenannten „EU-Code-Week“ wie das Programmieren funktioniert.

Dazu arbeiteten sie auch im benachbarten Werra-Meißner-Lab, wo eine Informationsveranstaltung zum Thema Codieren stattfand. An der Friedrich-Wilhelm-Schule wurden zwei Klassen von dem Informatiklehrer Lorenz Schöggl in das Thema eingeführt. Dabei erhielten die Schüler einen Einblick in die IT. „Das Ziel der Code-Week war es, auch Schüler, die noch keinen Bezug zur Informatik haben, für das Programmieren zu begeistern“, sagt Schöggl.

Durch die Beschäftigung mit der Thematik sollen die Schüler auf die Oberstufe und das Studium vorbereitet werden. Schöggl fiel auf, dass gerade die Mädchen vom Programmieren fasziniert waren.

Neben der Veranstaltung in der Friedrich-Wilhelm-Schule konnten sich zahlreiche Interessierte einer Exkursion in das Digitallabor Werra-Meißner-Lab anschließen. In der von Stefan Wäschenfelder geführten Veranstaltung wurde den Schülern gezeigt, wie das Programmieren entstanden ist. Außerdem navigierten sie einen Partner mit Anweisungen durch den Raum. Dafür nutzten sie die Programmiersprache „Scratch“. Auch virtuellen Tänzern auf den Tablets konnten sie mithilfe von „Scratch“ eine Choreografie beibringen.

Erneut als MINT-Schule ausgezeichnet

Die Angebote der Friedrich-Wilhelm-Schule sind im naturwissenschaftlichen Bereich breit gefächert. Vor Kurzem wurde die Schule erneut als MINT-Schule (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) ausgezeichnet. In der sogenannten Forscherklasse werden beispielsweise die MINT-Fächer abseits des Lehrplans gefördert. Das Programmieren gibt es dort sogar in einem eigenen Modul. „Wir wollen jungen Forschern einmal in ihrer Laufbahn einen Einstieg in das Programmieren ermöglichen“, sagt Luise Ammer, Lehrerin der Forscherklasse. Auch das reguläre Unterrichtsfach „Medienbildung“ dient dazu, den Schülern einen sicheren Umgang mit der IT zu vermitteln. Unter anderem brachten die Lehrer Sarah Reiß und Johannes Zick den Schülern den richtigen Umgang mit den Sozialen Medien bei. In der AG „Informatikpraktikum“ von Lorenz Schöggl können die Schüler umfangreiche Informatik-Kenntnisse erlangen, erklärt der Lehrer.

Die EU-Code-Week ist eine von der Europäischen Komission unterstützte Initiative, die seit 2013 angeboten wird. Durch die Ausstattung mit Arbeitsmaterialien und finanziellen Mitteln sollen Code-Week-Botschafter einer großen Anzahl von Schülern das Programmieren näherbringen.

Von Marius Gogolla

Lernten das Codieren: Die Schüler der Friedrich-Wilhelm-Schule im Werra-Meißner-Lab.
Lernten das Codieren: Die Schüler der Friedrich-Wilhelm-Schule im Werra-Meißner-Lab. © Lorenz Schöggl

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