Werra-Meißner-Kreis

Schüler werden überrascht: Schulsozialarbeiter packten Osterkisten für 180 Grundschulen

Freude bei der Übergabe: Die Kinder der Klasse 3b der Kesperschule in Witzenhausen freuen sich mit Klassenlehrer Thomas Göthling (links) über das Überraschungspaket der Schulsozialarbeit mit Angela Starck (rechts).
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Freude bei der Übergabe: Die Kinder der Klasse 3b der Kesperschule in Witzenhausen freuen sich mit Klassenlehrer Thomas Göthling (links) über das Überraschungspaket der Schulsozialarbeit mit Angela Starck (rechts).

Eine Osterüberraschung gab es jüngst für die etwa 3200 Kinder in den 180 Grund- und Vorschulklassen im Werra-Meißner-Kreis vom Team der Schulsozialarbeit der Grundschulen im Kreis.

Werra-Meißner - Um überhaupt mal wieder mit den Schülern in Kontakt zu treten, hat das Team der Schulsozialarbeit im Vorfeld für jede Klasse eine Osterkiste gepackt, mit der sie sich im Unterricht beschäftigen können. So wurde in die Überraschungskiste neben Informationen über die Schulsozialarbeit und deren Ansprechpartner ein Fußball in der Kiste verstaut, auf der alle Schüler unterschreiben dürfen. Der Ball gehört jetzt der Klasse.

Auch eine Gemeinschaftsbastelarbeit für die ganze Klasse wurde dazugelegt. „Hier soll gemeinschaftlich eine Osterwiese mit ganz vielen Osterhasen aus zahlreichen bunten Bastelpapieren entstehen, die dann ohne Corona-Regeln auch mal kuscheln dürfen“, sagte Birgit Bachmann vom Team der Schulsozialarbeit. Damit soll das Gemeinschaftsgefühl in der Klasse gestärkt werden.

„Über ganz viele Fotos mit bunten Osterhasenbildern würden wir uns sehr freuen“ sagte Teammitglied Angela Starck. Auch die zweite Aufgabe soll gemeinschaftlich gelöst werden. „Hier soll anhand eines Fotos die Anzahl der bunten Schokoladen-Ostereier in einem Glas geschätzt werden“, sagt Katja Bernhardt. Die drei Klassen, die der richtigen Anzahl am nahesten kommen, erhalten jeweils zehn Euro für die Klassenkasse. Auch ein paar Ostersüßigkeiten für die Kinder sind in den Kisten.

Als Team wünschen sie sich die Projektarbeit in den einzelnen Klassen sehnlichst zurück. In Nicht-Corona-Zeiten sind sie auf Anforderung in einem Halbjahr einmal pro Woche mit der Klasse zusammen, und vermitteln spielerisch soziale Kompetenz und demokratisches Verhalten zu vermitteln.

Diese Osterüberraschung ersetzt zwar nicht ihre Arbeit vor Ort, bietet den Lehrern und Schülern während der Corona-Schulzeit aber eine kleine positive Abwechslung zum Schulalltag, sagen die Schulsozialarbeiter. Sie bieten zudem mit ihren Kontaktmöglichkeiten den Kindern und Eltern ihre Hilfe an, sofern sie benötigt wird.

In der Vergangenheit hatten sie während der Schulschließungen bereits an jedes Kind einen kleinen Glücksbringer per Post versandt. Auch hier gab es ein gutes Feedback der Eltern und der Schulen. (znb)

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