Schülerzahl steigt wieder

Die Schülerzahl im Werra-Meißner-Kreis steigt wieder - besonders bei den Grundschulen

Schüleranfänger und ihre Ranzen (Symbolbild).
+
Es werden wieder mehr Schüler im Werra-Meißner-Kreis. (Symbolbild).

Werra-Meißner – Es gibt wieder mehr Jungen und Mädchen, die die 76 allgemeinbildenden Schulen im Schulamtsbezirk Bebra besuchen: Die Gesamtschülerzahl ist in den Kreisen Hersfeld-Rotenburg und Werra-Meißner um 93 auf 20 255 gestiegen.

Den größeren Zuwachs hat es mit 79 Schülern im Werra-Meißner-Kreis gegeben. Diese Zahlen teilte das Staatliche Schulamt am Freitag mit. Der Zuwachs wird mit Freude registriert: „Vielleicht ist unsere Region demografisch nicht so abgehängt, wie viele befürchtet hatten“, meint Schulamtssprecher Dirk Beulshausen.

Auch die Zahl der Grundschüler ist erneut gestiegen und setzt den Trend der vergangenen Jahre fort: Im Werra-Meißner-Kreis erhöht sich die Zahl um 77 auf 3180 Kinder und im Kreis Hersfeld-Rotenburg um 54 auf 4178 Jungen und Mädchen. Eingeschult werden im Schulamtsbezirk wie im Vorjahr 1750 Kinder.

Fortgesetzt hat sich auch der Trend zur gymnasialen Bildung: Nach jetzigem Stand werden 4141 Schülerinnen und Schüler in der Sekundarstufe I das Schuljahr beginnen, was eine Zunahme um 221 Kinder bedeutet. Im ganzen Schulamtsbezirk wird die verkürzte Laufbahn G 8 nur noch von der Werratalschule in Heringen angeboten.

Grundsätzlich sieht man im Staatlichen Schulamt die Unterrichtsversorgung als gesichert an. Der Grundunterricht sei abgedeckt, heißt es. Es konnten nicht nur die 49 pensionierten Lehrkräfte ersetzt werden, sondern es wurde ein leichter Zuwachs registriert. 69 Neueinstellungen wurden vorgenommen, hinzu kamen Einversetzungen, insgesamt sind 86 Lehrkräfte neu im Schulamt. Erleichtert wurde festgestellt, dass weniger Personal als in den Monaten April bis Juni aus gesundheitlichen Gründen vom Präsenzunterricht befreit ist.

Bund und Länder wollen die Digitalisierung des Schulbetriebs weiter vorantreiben. Bei einem Treffen von sechs Kultusministern sowie SPD-Chefin Saskia Esken und Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) mit Bundeskanzlerin Angela Merkel hieß es, es sollten schnellstmöglich alle Schulen an das schnelle Internet angeschlossen sowie Schülern zu Hause ein bezahlbarer Zugang zum Internet von maximal zehn Euro pro Monat ermöglicht werden. Außerdem solle jeder Lehrer einen Dienstlaptop bekommen. Konkrete Beschlüsse zur Umsetzung gibt es aber bislang noch nicht. Es wird mit Kosten von 500 Millionen Euro gerechnet. (kle)

Lehrerberuf ist weiblich

Fast neun von zehn Lehrkräften in Hessen waren im vergangenen Schuljahr weiblich. Das zeigt eine Untersuchung des Statistischen Landesamtes Hessen. Demnach gab es im vergangenen Schuljahr 62 600 Lehrerinnen und Lehrer an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen. An beruflichen Schulen ist der Anteil von männlichen Lehrkräften mit 45 Prozent höher. Im neuen Schuljahr wurden landesweit 770 neue Lehrerstellen geschaffen, teilte Kultusminister Lorz mit. (sis)

Von Silke Schäfer-Marg

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.