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Schulen im Werra-Meißner-Kreis werden digitaler

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Von: Tobias Stück

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Schüler hält Tablet in der Hand im Englischunterricht
Der Werra-Meißner-Kreis erhält aus dem Digitalpakt 6,2 Millionen Euro, um die Digitalisierung in seinen 35 Schulen voranzutreiben.  © Julian Stratenschulte/dpa

Der Werra-Meißner-Kreis erhält aus dem Digitalpakt 6,2 Millionen Euro, um die Digitalisierung in seinen 35 Schulen voranzutreiben.

Werra-Meißner – Staatssekretär Patrick Burghardt (CDU) überreichte am Donnerstag die 15 nötigen Bescheide an Landrätin Nicole Rathgeber (FW). Das Geld ist bereits komplett verplant.

Die Schulen des Landkreises waren bereits 2019 aufgefordert, ihre Bedürfnisse anzumelden. Bis Ende 2021 wurden alle Anträge gestellt. „Zwischenzeitlich haben Schulen teilweise ihre Anforderungen aktualisiert“, berichtet Frederik Geier aus dem Stab Verwaltungsleitung beim Werra-Meißner-Kreis.

Mit 3,6 Millionen Euro wird der größte Anteil in Anzeige- und Interaktionsgeräte wie Smartboards, Beamer oder Fernseher investiert. Für digitale Arbeitsgeräte in den PC-Räumen werden rund 1,2 Millionen Euro ausgegeben. 360 000 Euro gibt es für mobile Endgeräte wie Tablets oder Notebooks. Mehr als eine halbe Million wurde in den Ausbau des schulischen W-Lans investiert.

Dieses Projekt ist bereits abgeschlossen. „Alle Schulen verfügen über schnelle, mobile Internetverbindungen“, sagte Rathgeber. 28 Einrichtungen haben bereits gigabitfähige Anschlüsse, bis Ende 2022 sollen alle 35 Schulen einen Glasfaseranschluss erhalten.

Neben dem Geld aus dem Digitalpakt, der bereits vor der Pandemie aufgelegt wurde, hat das Land Hessen drei weitere Förderpakete aufgelegt, wie Burghardt berichtete. In einem ersten Schritt wurden 86 000 Endgeräte für bedürftige Schüler organisiert, im zweiten Schritt die Betreuung der IT sichergestellt und zuletzt 68 700 Tablets und Notebooks für Lehrer und Referendare besorgt. 1260 Schüler und 1076 Lehrkräfte aus dem Werra-Meißner-Kreis haben von dem hessischen Programm profitiert.

Landrätin Rathgeber appellierte, nicht nur mit der Umrüstung zu beginnen, sondern sie nachhaltig anzugehen. „Mit der Entwicklung Schritt zu halten ist das schwierigste Thema“, sagte sie gegenüber dem Staatssekretär. Karina Fissmann (SPD) honorierte, dass durch das Fördergeld gleiche Lebensverhältnisse für die Landbevölkerung hergestellt würden.

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