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Schwalbenhaus in Albungen wird jetzt bewohnt

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Freuen sich über die neuen Bewohner in Albungen: (von links) Dieter Pröger, Vogelschutzbeauftragter der Stadt Eschwege, und Gerd Gries, der den Einzug der Schwalben bemerkte.
Freuen sich über die neuen Bewohner in Albungen: (von links) Dieter Pröger, Vogelschutzbeauftragter der Stadt Eschwege, und Gerd Gries, der den Einzug der Schwalben bemerkte. © Marius Gogolla

Bei den Vogelschutzbeauftragten der Stadt Eschwege herrscht große Freude über die neuen Bewohner des Schwalbenhauses in Albungen.

Albungen – 48 Brutpaare der Mehlschwalbe (Delichon urbica) ziehen dort in der Nähe des alten Bahnhofes ihre Jungtiere auf. Ein Anwohner des Neubaugebietes „Auf der Grube“, Gerd Gries, entdeckte vor kurzer Zeit die nistenden Tiere.

Das Schwalbenhaus wurde vor rund zwei Jahren von den Vogelschutzbeauftragten der Stadt Eschwege gebaut und aufgestellt. Das besondere daran ist, dass alle Nester aus künstlichen Materialien hergestellt sind.

Dies stört die Schwalben jedoch nicht, die, wenn sie einmal ein Nest zum Brüten gefunden haben, immer wieder in dieses zurückkehren, wie Dieter Pröger weiß. Er ist der Vogelschutzbeauftragte der Kreisstadt Eschwege und der Stadtteile.

„Die schnelle Annahme des Schwalbenhauses freut uns sehr“, sagt Pröger. „Dies klappte auch, weil an vielen Häusern im Neubaugebiet Auf der Grube Schwalbennester vorhanden sind. Deswegen danke ich den Hausbesitzern, die das ermöglichen.“ Ein weiterer Dank gehe an die VR-Bank Mitte, die den Bau des Hauses durch eine Spende von 2000 Euro mitfinanzierte.

Die Arbeit der Vogelschutzbeauftragten, die große Nachwuchssorgen haben, diene nicht nur dem Schutz der Tiere, sondern habe auch große Vorteile für die Menschen, wie Pröger erläutert. So fresse ein Mehlschwalbenpärchen während der Brutzeit von April bis Ende September rund drei Kilogramm Insekten.

Um den Tieren in den Sommermonaten zu helfen, könne man eine Wasserschale oder eine Vogeltränke im Garten platzieren, um die Wasserversorgung zu erleichtern. (Von Marius Gogolla)

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