Ortsteile rüsten für die Zukunft auf

Seilrutsche und Klettergerüst für Kinderspielplätze in Wommen und Altefeld

Anlieferung in Herleshäuser Ortsteil: Die Mitglieder des Fördervereins in Wommen nehmen die verpackten, neuen Spielgeräte in Empfang.
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Anlieferung in Herleshäuser Ortsteil: Die Mitglieder des Fördervereins in Wommen nehmen die verpackten, neuen Spielgeräte in Empfang.

Klettern und Toben können Kinder in den Herleshäuser Ortsteilen Altefeld und Wommen schon jetzt, doch nun wollen die Orte nachrüsten.

Wommen/Altefeld - Dafür sammelten die Fördervereine in Wommen und Altefeld zum einen Geld, zum anderen können sie auf Spenden zurückreifen und nun auch auf Fördergeld und einen Zuschuss von der Gemeinde Herleshausen.

Im Ortsteil Wommen wird es eine neue Seilrutsche, einen Kletterparcours sowie ein Wipptier geben, berichtet René Steinbrück, Vorsitzender vom Verein Förderung der Dorfgemeinschaft Wommen. Im Ort sind dafür inzwischen 10 000 Euro zusammengekommen. Über die Hälfte des Geldes, nämlich 7000 Euro, seien Überschüsse der 750-Jahr-Feier Wommens, Einnahmen aus dem Dorfkino und private Spenden sowie eine Spende aus der Sparkassenstiftung Werra-Meißner.

Mehrere Tausend Euro an Fördergeld

Um das Geld aus der Jubiläumsfeier sinnvoll im Ort einzusetzen, sei auch eigens der Förderverein gegründet worden, erklärt Steinbrück. Dazu kommen dann außerdem 1000 Euro von der Gemeinde Herleshausen und 2000 Euro stammen vom Herleshäuser Jahrestag 50 Jahre Großgemeinde. Hier hatte der Ortsbeirat beschlossen, den Investitionszuschuss in den Spielplatz des Ortes zu stecken. Es sei eine Investition in die Zukunft, so Ortsvorsteher Joachim Nölker.

„Kinder haben wir genug und denen wollen wir auch was bieten.“ Die Spielgeräte, sagt Steinbrück, wurden sogar kurz vor Weihnachten geliefert. „Mit dem Aufbau starten wir, sobald es Corona und die Witterung zulassen.“ Dann solle es auch einen Ersatz für die bereits altersbedingt abgebaut Wippe geben. Die haben nicht mehr den Sicherheitsstandards entsprochen.

Dorfleben für künftige Generationen attraktiv machen

Mit der Investition in den Spielplatz wolle man das Dorfleben für die künftigen Generationen attraktiv machen und auch einen Platz schaffen, der alle Altersgruppen zusammen bringe. Denn langfristig sei auch eine Zusammenarbeit mit der Hephata Diakonie geplant. Angedacht seien Geräte für Erwachsene, welche die Motorik schulen.

Ein neues Klettergerüst soll es auch im Herleshäuser Ortsteil Altefeld geben. Der Dorf- und Verschönerungsverein Altefeld bekommt, so Bürgermeister Lars Böckmann, nicht nur 1000 Euro von der Gemeinde, sondern auch fast 4400 Euro vom Land Hessen. Der Ort hatte sich nämlich für das Landesprojekt „Starkes Dorf – Wir machen mit“ beworben und erst in diesem Jahr die Förderzusage erhalten. (mai)

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