Neues Senioren-Pflegezentrum wird demnächst offiziell eingeweiht

Senioren sollen sich wohlfühlen

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Neues Seniorenpflegeheim Haus Kammersberg in Hessisch Lichtenau: Die Pflegedienstleiterin Susanne Appel-Grundmann (links) und die Einrichtungsleiterin Stefanie Frese wollen, dass die Bewohner sich bei ihnen wie zu Hause fühlen. Zum Wohlfühlcharakter soll auch Streichelhund Bruno beitragen.

Es ist das Zuhause unserer Bewohner und die sollen sich bei uns wohlfühlen“, sagte Stefanie Frese, die für das vom Internationalen Bildungs- und Sozialwerk neu errichtete Seniorenpflegezentrum Haus Kammersberg in Hessisch Lichtenau das Sagen hat.

PDF der Sonderseite "Haus Kammersberg"

Und tatsächlich stellt sich das Haus in der Herderstraße bei einem Rundgang als moderne und barrierefreie Einrichtung vor, bei dem es an nichts zu fehlen scheint. Die Pflegeeinrichtung verfügt über 77 Einzelzimmer mit barrierefreier Nasszelle und Balkon, ist möbliert und hat eine Größe von etwa 25 Quadratmeter. „Es ist aber ausdrücklich gewünscht, dass die Bewohner die Möbel und Erinnerungsstücke mitbringen, damit sie sich bei uns wie zu Hause fühlen“, betonte Frese. Auch die Gemeinschaftsräume sollen noch mit älteren Accessoires der Bewohner bestückt werden, damit sie sich in die alte Zeit zurück versetzt fühlen. So soll auch ein Kaminzimmer und ein Jagdzimmer eingerichtet werden. Das Prunkstück des neuen Altenpflegeheimes ist allerdings der Snoezelen-Raum, ein Entspannungsraum, wo sich die älteren Bewohner im Wasserbett mit sanften Klängen, Farblichtspielen, einer sprudelnden Wassersäule und angenehmen Düften verwöhnen lassen können.

Ein hauseigener Koch sorgt dafür, dass die Bewohner immer frisch zubereitete Speisen serviert bekommen. Hier kann der Bewohner zwischen Vollkost, Schonkost und vegetarische Kost wählen. Neben einem eingerichteten Friseurstübchen können die Bewohner auch auf eine Cafeteria, gemütlich eingerichtete Sitzecken und viele Gemeinschaftsräume zurückgreifen.

Damit keine Langeweile aufkommt werden verschiedene Angebote zur Freizeitgestaltung angeboten. „Leichte Sportangebote für die noch fitten Bewohner, eine Strick-, Skat oder Erzählrunde sollen in den Tagesablauf der Bewohner eingeplant werden“, verrät Pflegedienstleiterin Susanne Appel-Grundmann, die ihren Streichelhund Bruno mitgebracht hat. Auch dieser sorgt bei den derzeit 21 Bewohnern für eine positive Einstellung.

An dem benachbarten Garten mit Hochbeeten können die Bewohner mitarbeiten oder sich einfach nur ausruhen. An die Dementen-Betreuung wurde ebenfalls gedacht. Hier hat das Pflegeheim 87 Alltagsbegleiter, die sich um die demenzerkrankten Bewohner kümmern. Eine Dementen-Schlaufe am Ausgang sorgt dafür, dasst ein Signal ertönt, wenn der Bewohner aus Versehen das Haus verlässt. (znb)

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