Etwa 2300 Menschen im Kreis leben mit Demenz

Seniorenbüro/Pflegestützpunkt gibt mit Broschüre Orientierung für die Hilfsangebote im Landkreis

Die Broschüre „Demenz – Was nun“ enthält neben Informationen zum Krankheitsbild auch eine Übersicht über die regionalen Ansprechpartner bei Beratungs- und Unterstützungsbedarf.
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Die Broschüre „Demenz – Was nun“ enthält neben Informationen zum Krankheitsbild auch eine Übersicht über die regionalen Ansprechpartner bei Beratungs- und Unterstützungsbedarf.

Rund 2300 Menschen im Werra-Meißner-Kreis leben mit einer Demenzerkrankung. Die meisten von ihnen werden von ihren Angehörigen zu Hause betreut und gepflegt.

Werra-Meißner – Zu deren Unterstützung haben Seniorenbüro/Pflegestützpunkt Werra-Meißner eine Broschüre mit Informationen zu den Angeboten im Landkreis aktualisiert. Für Betroffene und ihre Angehörigen stellt das Leben mit einer Demenzerkrankung eine große Herausforderung dar, sagt Ulrike Mathias vom Seniorenbüro. Sie ist die Ansprechpartnerin beim Thema Demenz.

Umso wichtiger sei es, sagt sie, dass frühzeitig passgenaue Hilfen und Unterstützungsmöglichkeiten in die Versorgung einer erkrankten Person eingebunden werden. Dabei böten die Leistungen der Pflegeversicherung eine wichtige Grundlage zur Finanzierung von Hilfsmaßnahmen.

Ulrike Mathias

Beratungsstellen bieten Orientierung im „Dschungel“ der Möglichkeiten und unterstützen bei der Suche nach geeigneten Angeboten, informieren zum Krankheitsbild und geben auch Tipps zum Umgang mit veränderten Verhaltensweisen.

Pflegepersonen demenzkranker Menschen müssen sich Freiräume schaffen, um die Pflegesituation dauerhaft bewältigen zu können, sagt Ulrike Mathias. Das bedeute in erster Linie, Entlastungsangebote wie die Hilfe durch anerkannte „Angebote zur Unterstützung im Alltag“, ambulante Pflegedienste, aber auch die Möglichkeiten der Tages-, Verhinderungs- und/oder Kurzzeitpflege einzubinden. Auch eine Reha-Maßnahme für die Pflegeperson könne eine Möglichkeit sein, wieder Kraft zu tanken und die Pflege der Angehörigen wieder bewältigen zu können. Mathis: „Nur wer gut für sich selbst sorgt, kann auch gut für andere sorgen.“

Die Broschüre „Demenz – Was nun?“ ist im Seniorenbüro/ Pflegestützpunkt, Schlossplatz 1 in Eschwege, erhältlich.  (sff)

Kontakt: Ulrike Mathias, Tel. 0 56 51/3 02 24 33

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