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Sibo-Beton stellt voraussichtlich ab Mai den Betrieb in Grebendorf ein

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Von: Stefanie Salzmann

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Ist bald Geschichte: Im Mai dieses Jahres wird die Firma Sibo-Beton in Grebendorf voraussichtlich ihren Betrieb an dem Standort einstellen und mit dem Rückbau der Anlagen beginnen.
Ist bald Geschichte: Im Mai dieses Jahres wird die Firma Sibo-Beton in Grebendorf voraussichtlich ihren Betrieb an dem Standort einstellen und mit dem Rückbau der Anlagen beginnen. © Stefanie Salzmann

Voraussichtlich im Mai wird Sibo-Beton den Betrieb des Betonwerks in Grebendorf einstellen. Dann nimmt das Unternehmen sein neues Werk an der Thüringer Straße in Eschwege in Betrieb.

Grebendorf/ Eschwege – Die Bauarbeiten in Eschwege sind weitestgehend abgeschlossen.

Mit dem Abzug von Sibo-Beton steht der Gemeinde Meinhard nach Ende des Rückbaus am Grebendorfer Riedweg wieder eine Gewerbefläche von knapp 5000 Quadratmetern zur Verfügung. Das Grundstück befindet sich seit 2010 im Eigentum der Kommune. „Wir müssen jetzt überlegen, was wir mit der Fläche machen“, sagte Meinhards Bürgermeister Gerhold Brill in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses der Gemeinde. Im Raum steht unter anderem die Idee, dort eine Maschinenhalle für den Bauhof zu errichten.

Sibo-Beton, so Gerhold Brill, wolle erst zum Ende des Sommers mit dem Rückbau der Anlagen beginnen, um sicherzustellen, dass das neue Werk in Eschwege stabil läuft. Laut Pachtvertrag muss das Unternehmen die Gewerbefläche, die zu etwa 40 Prozent bebaut ist, in ihren Urzustand zurückversetzen – das war zu Beginn der Pacht vor 47 Jahren Ackerland.

Das neue Werk an der Thüringer Straße in Eschwege.
Hier geht‘s weiter: Das neue Werk an der Thüringer Straße in Eschwege. © Stefanie Salzmann

Die Kosten für den Rückbau werden voraussichtlich im sechs- bis siebenstelligen Bereich liegen. Seit 1974 ist das Gelände an der Schindergasse an die damals noch Sibo-Beton Kurhessen Leinetal GmbH verpachtet, seinerzeit noch durch einen privaten Grundstückseigentümer. Im Jahr 2000 verkaufte dieser das Gelände im Zuge der Entwicklung des Gewerbegebietes an die Hessische Landgesellschaft (HLG), die den Pachtvertrag mit Sibo-Beton fortsetzte. 2009 übernahm das Familienunternehmen August Oppermann GmbH die Sibo-Beton.

Das ist Sibo-Beton

Seit den 1960er-Jahren liefert Sibobeton Transportbeton in Hessen, Niedersachsen und seit den 1990er-Jahren auch in Thüringen. Um eine schnelle und reibungslose Verarbeitung auf Ihrer Baustelle zu gewährleisten, erstrecken sich 19 Betonwerke im Süden Niedersachsens von Alfeld über Northeim und Göttingen, im Norden Hessens über Kassel, Fritzlar, Bad Hersfeld bis Alsfeld und im Westen Thüringens im Bereich Mühlhausen und Eisenach. Der Beton wird im Betonwerk vor Ort entsprechend den Anforderungen des Bauwerkes gemischt, mit Fahrmischern zur Baustelle transportiert und wenn notwendig mittels Betonpumpen gepumpt.

2010 kaufte die Gemeinde Meinhard das Grundstück von der HLG und schloss fortan jeweils fünfjährige Pachtverträge mit dem Unternehmen ab. (Stefanie Salzmann)

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