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Umweltbildung des Geo-Naturparks Frau-Holle-Land geht in Jahresendspurt

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Von: Konstantin Mennecke

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Ranger Till Montag erklärt den interessierten Kindern den Bach in Großalmerode.
Ranger Till Montag erklärt den interessierten Kindern den Bach in Großalmerode. © andrea postel

Die Umweltbildung des Geo-Naturparks Frau-Holle-Land war in diesem Jahr stark gefragt.

Werra-Meißner – Das Naturpark-Mobil ist seit zwei Jahren erstmals wieder ohne Einschränkungen unterwegs und gefragt wie nie zuvor. Diese Bilanz ziehen die Verantwortlichen jetzt zum Jahresendspurt in einer Pressemitteilung.

2022 zeichnete sich als das Jahr mit verschiedenster finanzieller Unterstützung für Projekte aus – entsprechend hoch hatte man die Ziele gesteckt. Geld gab es unter anderem für die Umweltbildungsarbeit des Geo-Naturparks. So konnte das Ranger-Team viele Schulen und Kindergärten mit ihrem Angebot besuchen. Knapp 100 Projekttage wurden darüber ermöglicht. So steigerten sich die gesamten Umweltbildungsveranstaltungen um etwa 15 Prozent im Vergleich zum Jahr 2019, teilt der Geo-Naturpark mit.

Absolutes Lieblingsthema dieser Saison und am meisten gebucht: „Bach erforschen“. „Das Thema ist immer aufregend für die Kinder, die im Bach stehen und nach Wassertieren suchen, aber auch für die betreuenden Personen, denn meist ist das Wasser an manchen Stellen höher als die Gummistiefel der Kinder.“, berichtet Anke Fink. Aber auch Waldthemen, wie „Heimische Bäume“ oder „Tiere des Waldes“, oder für das Projekt „Schaf schafft Landschaft“ die Themen „Schaf“ und „Streuobstwiese“, wurden sehr gut von den Bildungseinrichtungen angenommen.

Nicht nur durch die Förderungen für die Umweltbildungsarbeit des Geo-Naturpark Frau-Holle-Land fühlen sich die Verantwortlichen bestätigt. Seit 2019 ist seine Umweltbildung vom Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz als zertifizierter Bildungsträger für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet. Die Rezertifizierung steht im kommenden Jahr an.

So blickt das Naturpark-Mobil auf eines der erfolgreichsten Jahre seit der Anschaffung im Jahr 2009 zurück.

In Hochzeiten waren alle sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Umweltbildung zeitgleich zu verschiedenen Einsätzen unterwegs.

„In den letzten Jahren waren die letzten Buchungen Mitte bis Ende Oktober, jetzt vergeben wir schon bis Mitte November Termine“ freut sich Anke Fink. „Wenn die Kinder wetterfest angezogen sind, friert auch niemand!“

In diesem Jahr gilt Anke Finks Dank vor allem dem Forstgutsbezirk Kaufunger Wald, Hessen Forst, dem Energieversorger EAM und der Klimabeauftragten des Werra-Meißner-Kreises, Gabriele Maxisch.

„Das Geld ist nachhaltig investiert, denn die Kinder lernen so ihre Umwelt kennen, zu lieben und zu schützen. Die Kinder tragen ihr Wissen nach Hause, wenden es an und geben es an die Familien weiter“, so Fink.

Auch für das nächste Jahr haben sich die Ranger und Rangerinnen des Geo-Naturparks Frau-Holle-Land viel vorgenommen: Sie möchten gerne alle interessierten Schulen und Kindergärten im Frau-Holle-Land mit mindestens einer Aktion pro Gruppe oder Schulklasse besuchen können. Damit das möglich wird, hoffen sie erneut auf Zuschüsse und Spenden für ihre Arbeit.  (kmn)

naturparkfrauholle.land/ umweltbildung

Anke Finke vom Geo-Naturpark Frau-Holle-Land zeigt die Plakette des Landes Hessen.
Anke Finke vom Geo-Naturpark Frau-Holle-Land zeigt die Plakette des Landes Hessen. © charlotte graulich

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