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Betrüger geben sich über Whatsapp als Tochter einer Frau aus Sontra aus

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Von: Eden Sophie Rimbach

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Gibt sich bei WhatsApp jemand als Familienmitglied aus und behauptet, eine neue Nummer zu haben, ist höchste Vorsicht geboten.
Gibt sich bei WhatsApp jemand als Familienmitglied aus und behauptet, eine neue Nummer zu haben, sei laut Polizei Vorsicht geboten. (Symbolbild) © Zacharie ScheURER/DPA

Über 3000 Euro haben Täter von einer 64-Jährigen gefordert. Sie hatten die Frau über Whatsapp kontaktiert und sich als ihre Tochter ausgegeben.

Sontra – Opfer einer Betrugsmasche über den Messenger-Dienst Whatsapp ist eine 64-Jährige aus Sontra geworden. Wie die Polizei mitteilt, würden sich die Täter in diesen Fällen in einer ersten Textnachricht als enger Verwandter ausgeben. Daraufhin werde dem Opfer erklärt, dass das Handy kaputt sei und man daher unter einer neuen Nummer schreibe.

Bei dem Fall aus Sontra sei es den Tätern gelungen, die 64-Jährige davon zu überzeugen, dass sich ihre Tochter in einer finanziellen Notlage befinde. Sie hätten die Frau dazu bewegt, einen Geldbetrag von mehr als 3000 Euro auf ein ausländisches Konto zu überweisen. Das sei ein Unterschied zum Enkeltrick, bei dem das Geld stattdessen von einem Unbekannten abgeholt werde.

Die Polizei rät dazu, eine unbekannte Nummer, die den Kontakt sucht, nicht abzuspeichern. Wer eine solche Nachricht erhält, sollte die angebliche Person dahinter unter ihrer alten Nummer kontaktieren. Generell solle man bei Geldforderungen per Post, E-Mail, Telefon oder Messenger-Dienste misstrauisch sein und auf die Sicherheits-Einstellungen aller Dienste achten. Vor allem ältere Angehörige sollten laut Polizei über diese Betrugsmasche informiert werden. (Eden Sophie Rimbach)

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