Überall wirkt die Förderung mit Geld der EU

Europa kann man  in Ulfen hautnah erleben

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Ortstermin: (von links) Sontras Bürgermeister Thomas Eckhardt, Sabine Wilke vom Verein für Regionalentwicklung, Susanne Pfingst (Geo-Naturpark Frau-Holle-Land) und SPD-Landtagsabgeordneter Lothar Quanz am Startpunkt des P20 in Ulfen. 

Ulfen. Anlässlich der Europawoche haben SPD-Landtagsabgeordneter Lothar Quanz, Sontras Bürgermeister Thomas Eckhardt, Susanne Pfingst vom Geo-Naturpark und Sabine Wilke (Verein für Regionalentwicklung) am Start des Premiumwanderwegs P20 in Ulfen erklärt, wie Europa vor Ort wirkt.

Denn auch dieses Projekt wurde zu einem Großteil durch Mittel aus dem europäischen Fördertopf LEADER finanziert.

33 000 Euro hat das Anlegen des Wanderwegs gekostet. 75 Prozent davon, etwa 21 000 Euro, stammen aus dem LEADER-Programm. „Europa kommt hier an. Es ist nicht nur Bürokratie in Brüssel. Wir können dankbar sein, die EU zu haben“, sagte Quanz.

„Die Premiumwanderwege sind insgesamt ein Erfolgsprojekt, von dem hier auch Sontra beziehungsweise Ulfen profitiert“, ergänzte Verwaltungschef Eckhardt. Er lebt in dem Stadtteil und sieht regelmäßig, dass die Route zum einen sehr gut angenommen wird und zum zweiten, dass viele Auswärtige am Startpunkt nahe des Sportplatzes parken. „Wir haben es geschafft, über die Kreisgrenzen hinaus bekannt zu werden“, so Eckhardt. Das habe auch positive Auswirkungen auf die heimische Wirtschaft. Gasthäuser würden von Wandergruppen teilweise überrannt.

Elf Kilometer lang ist die Strecke. Der Wanderer erlebt dort abwechselnd schmale Pfade und Wanderwege, kommt vorbei an Aussichtsplätzen, Bächen, Felsformationen und nicht zuletzt Höhlen. „Eine Besonderheit“, wie Eckhardt anfügt. Für die regelmäßige Instandhaltung bedankt er sich bei dem Heimatverein Ulfen. Die gesamte Strecke ist kein Spazierweg und hat durchaus anspruchsvolle Teilstücke. Unterschätzt werden sollte der P20 also nicht.

„Ich glaube, es gibt nirgendwo anders ein so dichtes Netz an Premiumwanderwegen wie hier. Dadurch, dass wir diese und viele andere Vorteile unserer tollen Landschaft nach außen kommunizieren, hat unser Kreis einen großen Schritt nach vorne gemacht“, sagte Lothar Quanz. Susanne Pfingst vom Geo-Naturpark pflichtete bei. Sie meint, dass die Bündelung verschiedener Kräfte und die Kooperationen mit Vereinen und Kommunen Früchte tragen. „Wir stehen bei Konzeptentwicklung und Umsetzung in Sachen Tourismus tatkräftig zur Seite.“

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