Umbauarbeiten sind in vollem Gang

Sontra: Im Herbst soll der städtische Bauhof in die Husarenkaserne umziehen

Die alten Panzerhallen der Bundeswehr in der Husarenkaserne werden gerade für den Bauhof der Stadt Sontra saniert.
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Die alten Panzerhallen der Bundeswehr in der Husarenkaserne werden gerade für den Bauhof der Stadt Sontra saniert.

Im kommenden Herbst soll der städtische Bauhof in die ehemalige Husarenkaserne in Sontra umziehen. Die Arbeiten dafür sind in vollem Gang.

Sontra – Im Jahr 2017 beschloss das Stadtparlament Sontras den Kauf einer Fläche im interkommunalen Gewerbegebiet Husarenpark, um in der ehemaligen Bundeswehrkaserne den eigenen städtischen Bauhof unterzubringen.

Die dazu notwendigen Bauarbeiten sind derzeit in vollem Gang, der Einzug wird für den kommenden Herbst anvisiert. Das bisherige Baukostenvolumen für das von der Hessenkasse geförderte Projekt beträgt rund 2,3 Millionen Euro, so Sontras Bürgermeister Thomas Eckhardt (SPD).

Drei Standorte des Bauhofes werden zu einem zusammengeführt

Ziel des Bauvorhabens ist es, die drei erheblich in die Jahre gekommenen Standorte des Sontraer Bauhofes an einem Standort mit einer Gesamtfläche von rund 12 000 Quadratmetern zusammenzuführen.

Der größte Standort im Industriegebiet Seegel etwa ist durch den Bau eines Zubringers für die künftige A 44 derart beschnitten worden, dass die Nutzung unpraktisch geworden und eine Sanierung unwirtschaftlich ist. Genutzt werden vom städtischen Bauhof in der ehemaligen Husarenkaserne künftig Bestandsgebäude sowie ein Neubau mit einer Grundfläche von rund 285 Quadratmetern.

Dieses einstöckige Gebäude, das für bis zu 30 Mitarbeiter ausgelegt ist, wird Büros, Sozialräume und den Sanitärbereich beherbergen. Untergebracht sind dort dann unter anderem auch das Leitungsbüro und ein Schulungsraum.

Aus Panzerhallen werden Hallen für den Bauhof

17 Fahrzeughallen, in denen vorher die Panzer der Bundeswehr untergebracht waren, werden zusätzlich für den Bauhof und seine verschiedenen Arbeitsbereiche saniert, erklärt der Leiter Andre Jakob. Dazu gehören etwa Dämmarbeiten und der Einbau von Heizungen in einem Teil der Hallen.

Untergebracht sind in den Bestandsgebäuden eine Kfz-Werkstatt, die Wasserversorgung, eine Schreinerei, die Landschaftspflege sowie die Baukolonne. Außerdem beinhalten die Hallen die Fahrzeuge der Müllwerker sowie des Winterdienstes und dienen den unterschiedlichen Abteilungen auch als Lagerflächen.

Der einstöckige Neubau für den Bauhof grenzt direkt an die ehemaligen Panzerhallen an. Hier werden Sozialräume und die Verwaltung ihren Platz haben.

Im Außenbereich der Panzerhallen und des Neubaues entstehen weitere Lagerflächen, ein Waschplatz, eine eigene Tankstelle für die Fahrzeuge des Bauhofes sowie ein Salzsilo für die interkommunale Kooperation beim Winterdienst mit der Gemeinde Nentershausen (Landkreis Hersfeld-Rotenburg).

„Ein Unterschied wie Tag und Nacht“

Um zu erkennen, dass der Umzug notwendig ist, genügt ein Besuch beim Bauhofstandort im Industriegebiet Seegel. Auf engstem Raum erledigen die 22 Mitarbeiter des Bauhofes ihre Aufgaben, die Bausubstanz ist merklich in die Jahre gekommen.

Dementsprechend freudig blickt man auf den Herbst und den Umzug: „Natürlich wird der Umzug einen Moment dauern, aber es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht“, ist sich Bauhofsleiter Andre Jakob sicher. Vor allem die Arbeitsabläufe würden deutlich optimiert werden.

Durch den Umzug an einen zentralen Standort wird kein weiterer Leerstand geschaffen, sagt Sontras Bürgermeister Thomas Eckhardt. Alle ehemaligen Bauhofstandorte inklusive der Gebäude hätten an Gewerbebetriebe aus Sontra verkauft werden können, damit diese ihre eigenen Flächen vergrößern könnten. (Maurice Morth)

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