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Katrin Hoßbach folgt in Sontra auf Jürgen Kniepkamp

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Von: Eden Sophie Rimbach

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Wechsel in Sontra: Katrin Hoßbach (links) folgt im Rathaus auf Jürgen Kniepkamp (rechts). Viel Lob für Kniepkamp fand Bürgermeister Thomas Eckhardt und begrüßte gleichzeitig die neue Büroleiterin.
Wechsel in Sontra: Katrin Hoßbach (links) folgt im Rathaus auf Jürgen Kniepkamp (rechts). Viel Lob für Kniepkamp fand Bürgermeister Thomas Eckhardt und begrüßte gleichzeitig die neue Büroleiterin. © Eden Sophie Rimbach

Bürgermeister Thomas Eckhardt lobte Jürgen Kniepkamp für sein Engagement und seine Arbeit im Rathaus. Nun folgt Katrin Hoßbach, die ihre Heimat mitgestalten möchte.

Sontra – Nach 24 Jahren und einem Monat seiner Tätigkeit als Büroleiter verlässt Jürgen Kniepkamp das Rathaus in Sontra. Seine Aufgaben als Fachbereichsleiter mit den Zuständigkeiten der Verwaltungsorganisation, von Rechtsangelegenheiten, und den Städtepartnerschaften sowie als behördlicher Datenschutzbeauftragter waren vielfältig. Auf den 64-Jährigen folgt Katrin Hoßbach.

„Man kann schon sagen, verwaltungstechnisch ist der Büroleiter der Vertreter des Bürgermeisters“, so Bürgermeister Thomas Eckhardt. Kniepkamp haben laut ihm Sach- und Fachverständnis im rechtlichen Bereich geprägt. Genau habe er sich sowohl ausgekannt, als auch stets gearbeitet. Gleichzeitig sei Kniepkamp ein kompetenter Ansprechpartner gegenüber den Fraktionen gewesen.

Ihm war es wichtig, die Distanz zu wahren

Wichtig war es Kniepkamp, wie er selbst erklärt, in keiner Partei oder ähnlichem zu sein, damit er politisch neutral bleiben und rechtlich beraten konnte. Seine Familie lebt in der Nähe von Bielefeld. So konnte er über den Tellerrand hinaus gucken: „Es ist auch immer spannend zu vergleichen.“

In Sontra war er seit dem 1. August 1998 oft Ansprechpartner für Bürger, Kollegen und politische Gremien. Eckhardt ist der dritte Bürgermeister, mit dem er in Sontra zusammenarbeitet. Er erinnert sich unter anderem daran, wie der erste Wechsel in eine schwierige Zeit fiel.

Kontakt zu Bürgern und den Partnerstädten

Generell habe sich die Arbeit gewandelt. Einerseits seien die Erwartungen der Bürger an die Verwaltung gewachsen. Andererseits haben sich die Rahmenbedingungen mit dem Fachkräftemangel überall verändert. Hinzukämen Digitalisierung und soziale Medien.

Ganz direkt pflegte Kniepkamp den Kontakt zu Sontras Partnerstädten, besuchte Vimoutiers mehrfach. „Solche persönlichen Dinge sind eigentlich unschätzbar wichtig.“ Wichtig war ihm auch das Zusammenwachsen aller Stadtteile und Sontras selbst. Sein Einsatz bei Sontraktivereint unterstützte dieses Ziel. Es läge ihm am Herzen, Entscheidungen möglichst fehlerfrei zu treffen und sie den Menschen gegenüber zu erklären. Mal war er Vermittler und oft Ansprechpartner.

Sie möchte ihre Heimat mitgestalten

Der Kontakt zu den Bürgern ist es, den Katrin Hoßbach (29) bisher etwas vermisst habe und auf den sie sich nun bei ihrer neuen Aufgabe in Sontra freut. Sie stammt aus dem Ringgau und lebt seit Oktober in Reichensachsen. Hoßbach sagt, dass sie sich mit ihrer Heimat verbunden fühlt und diese nun aktiv mitgestalten möchte.

Nach ihrer Ausbildung zu Verwaltungsfachangestellten in der Gemeinde Ringgau zog es sie für sieben Jahre nach Südhessen. Erfahrung sammelte sie im Regierungspräsidium in Darmstadt. Sie absolvierte ihr Bachelorstudium im Bereich Allgemeine Verwaltung, bevor sie in der Bundesverwaltung des Bundeskriminalamtes tätig war. Nach dem Master-Abschluss im Fach Öffentliches Management und drei Monaten in Kassel kommt sie ins Sontraer Rathaus.

Die Abläufe in Sontra lobt sie. Zukünftige Herausforderungen seien die Digitalisierung, der demografische Wandel und die stete Aufgabe, den Bürgern gerecht zu werden. (Eden Sophie Rimbach)

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