Zehn Millionen Euro für Kanal, Wasser und Straßen

Stadt Sontra will in fünf Jahren 10 Millionen Euro in den Stadtteil Ulfen investieren

Die Stadt Sontra plant bis 2027 die Erneuerung der gesamten Infrastruktur in Ulfen: (von links) André Assenmacher, Hartmut Müller, Thomas Eckhardt, Joachim Oster und Michael Stein.
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Die Stadt Sontra plant bis 2027 die Erneuerung der gesamten Infrastruktur in Ulfen: (von links) André Assenmacher, Hartmut Müller, Thomas Eckhardt, Joachim Oster und Michael Stein.

Zehn Millionen Euro will die Stadt Sontra in den kommenden fünf Jahren in den Stadtteil Ulfen investieren. Auf dem Plan steht ein umfassendes Programm.

Ulfen – Die Stadt Sontra plant über einen Zeitraum von insgesamt fünf Jahren die Erneuerung der gesamten Kanalisation, Trinkwasserversorgung und des Straßennetzes im Stadtteil Ulfen. Das Investitionsvolumen beträgt über zehn Millionen Euro.

Mit diesem Vorhaben stehen die Stadt Sontra und das beauftragte Ingenieurbüro AGC-Aqua-Geo- Consult aus Kassel vor einer Mammutaufgabe, die es zu lösen gilt, wie es vonseiten der Stadt heißt. Geplant ist die bauliche Sanierung des kompletten Kanalnetzes über eine Gesamtlänge von rund 4,8 Kilometer in offener und grabenloser Bauweise.

„Aufgrund der Anforderungen aus der Lage der kompletten Ortslage in der Wasserschutzzone 2 werden hierbei auch die Grundstücksentwässerungsanlagen mit einbezogen“, erläutert AGC-Geschäftsführer Joachim Oster.

In diesem Zuge soll ebenfalls flächendeckend das Trinkwassernetz ausgehend von dem Hochbehälter Ulfen optimiert und saniert werden. Ergänzend sei geplant, die Straßenzüge grundhaft zu erneuern, ebenso wie die Straßenbeleuchtung.

„Dabei werden auch die Belange des öffentlichen Nahverkehrs und der diversen Versorgungsträger bezüglich Strom, Telekommunikation und Breitband berücksichtigt“, sagt Sontras Bürgermeister Thomas Eckhardt. Das Projekt startet in der Planungsphase mit zahlreichen Ortsbegehungen und Vermessungen zur Bestandsaufnahme und soll dann ab 2022 über rund fünf Jahre in mehreren Bauabschnitten umgesetzt werden.

„Die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in den Prozess ist uns sehr wichtig. Daher werden im Vorfeld die betroffenen Anwohner zu jedem Bauabschnitt in Anliegerversammlungen über die anstehenden Arbeiten informiert und mit einbezogen“, berichtet Bürgermeister Eckhardt weiter.

„Die Kanalisation gehört zu den wertvollsten Investitionsgütern der Kommunen“, so Hartmut Müller von der AGC. Der Erhalt und die Erneuerung der Wasser- und Abwasserinfrastruktur gehöre sicher zu den zentralsten Aufgaben.

Nicht das Alter des Netzes sei immer entscheidend, sondern vor allem die Bauart und die verwendeten Materialien spiele eine wesentliche Rolle, erläutert der Experte des Ingenieurbüros zu den anstehenden Arbeiten in Ulfen. (Von Stefanie Salzmann)

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