Beste Sportlerin des Jahres

15-jährige Renée Stein ist Sportlerin des Jahres - sie kämpft Karate 

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Glückliche Siegerin: Renée Stein, Sportlerin des Jahres (Mitte) mit Landrat Stefan Reuß (links) und dem Sportkreis-Vorsitzenden Dr. Jörg Möller.

Die 15-jährige Karatekämpferin Renée Stein aus Herelshausen ist am Freitag in Sontra vom Landes- und Kreissportbund als beste Sportlerin des Jahres ausgezeichnet worden. 

Als Moderator Matthias Kullik am Freitagabend die letzte Athletin aufrief, spendeten die 150 Gäste viel Applaus. Als Weltranglistenerste, deutsche Meisterin und Vize-Europameisterin führte bei der Wahl zur Sportlerin des Jahres kein Weg an Renée Stein vorbei. Nach ihrem Durchbruch in die Junioren-Weltelite wurde die 15-jährige Karatekämpferin aus Herleshausen, die für den Verein Bushido Waltershausen an den Start geht, in der Sontraer Adam-von-Trott-Schule vom Land- und Sportkreis ausgezeichnet.

Titel ist Ansporn 

„Sie hat sich in diesem Jahr diese Auszeichnung mehr als verdient“, betonte der Sportkreis-Vorsitzende Dr. Jörg Möller bei der Ehrung, ehe Stein im Gespräch mit Kullik ihre Motivation offenbarte. 

Mit der Auszeichnung im Gepäck sagte die Ausnahmesportlerin: „Der Titel ist für mich Ansporn für meine nächste Herausforderung.“ Mitte Dezember reist Stein als Sportlerin des Jahres zum Weltcup nach Venedig.

Sonderpreis für Alexander Germerodt

Eine bewegende Geschichte liegt hinter Alexander Germerodt, die mit dem Sonderpreis prämiert wurde. Bei der Spielgemeinschaft Frieda/Schwebda/Aue ist Germerodt, den seine Vereinskameraden liebevoll „Fresh“ nennen, nicht mehr wegzudenken. 

Trotz vieler Rückschläge lebte der 52-Jährige Vereinsgemeinschaft vor wie kein Zweiter. Als ihn seine Vereinskameraden vor fünf Jahren fragten, ob er den Job als Platzwart übernehmen möchte, sagte Germerodt zu. Auf die Frage, ob er als Boss bei der SG FSA was ändern würde, antwortete Germerodt: „Ich würde nichts anders machen, hier fühle ich mich wohl.“

Reiner Schröder, der Vorsitzende der SV Blau-Weiß 1926 Vierbach, sorgt dafür, dass sich die Sportler wohlfühlen. Folgerichtig wurde der Kreissportwart Tischtenniskreis Werra-Meißner für sein Wirken als Sportfunktionär ausgezeichnet. Von 2005 bis 2013 war Schröder Klassenleiter der Kreisliga im Tischtenniskreis. Der Nachwuchs-Übungsleiter war die Triebfeder beim Clubhaus-Umbau. 

Kullik lud die Geehrten ein, aus dem Nähkästchen zu plaudern. So betonte Speerwerfer Amin Labdi, dass er noch 20 Kilogramm Muskelmasse zulegen muss, um den Speer auf 90 Meter zu werfen.

Handballtrainer Christian Löbens ebenfalls geehrt

Christian Löbens, Trainer der Handballmannschaft des Eschweger TSV, denkt mit einem Grinsen an das Meisterschaftsspiel in Ost-Mosheim. Seine Mannen holten im März einen 11:18-Rückstand auf und legten den Grundstein für den Aufstieg in die Landesliga. 

Nico Beck (Vorsitzender TTC Albungen) beschrieb, wie sein Verein mit einzigartiger Atmosphäre Menschen für den Tischtennis-Sport begeistert. Folge: Hochmotivierte Sportler, die auf Bezirks- und Hessenebene glänzen. Sportkreis-Ehrenmitglied Siegfried Furchert lobte den prämierten Tischtennisspieler Kalle Simon.

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