Überraschende Anfrage vom Bürgermeister

Ziehen Flüchtlinge ins Feriendorf Nentershausen?

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Das Feriendorf Burgensteig in Nentershausen. 

Nentershausen/Sontra. Mit einer überraschenden Anfrage ist Nentershausens Bürgermeister Ralf Hilmes an die Öffentlichkeit gegangen.

Bei einer Bürgerversammlung in Sontra zur dortigen Erstaufnahmeeinrichtung fragte Hilmes den Vize-Regierungspräsidenten nach Plänen, auch im Feriendorf Nentershausen Flüchtlinge unterzubringen.

Das Land Hessen habe ihn Anfang Oktober diesbezüglich informiert. Eine klare Antwort erhielt der Bürgermeister von Hermann-Josef Klüber aber auch nicht. Der Vertreter des im Urlaub befindlichen Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke wollte nicht bestätigen, dass das Land das Feriendorf Burgensteig anmieten wolle.

Für die Anmietung sei das hessische Innenministerium zuständig. Das Regierungspräsidium werde erst zuständig, wenn es um den Bezug einer neuen Erstaufnahme gehe. Er halte es aber für „äußerst wahrscheinlich, dass es so kommt“, sagte Klüber vor rund 500 Zuhörern im Bürgerhaus Sontra. Hilmes sprach von etwa 300 bis 400 Flüchtlingen.

Der Betreiber des Feriendorfes, Dieter Lehmann, erklärte auf Anfrage lediglich, dass es eine unkonkrete Anfrage des Landes gegeben habe. Die Anlage verfügt nach Angaben auf der Homepage über 29 Ferienhäuser mit sechs bis sieben Betten, kann also etwa 180 Bewohner aufnehmen.

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