Solidaritätsbekundungen aus ganz Deutschland

Stadt billigt Demo gegen Pferdesteuer

Auf die Barikaden: Zum zweiten mal nach dem Protest der Stadtteile gegen die Schließung von Dorfgemeinschaftshäusern steht Bad Sooden-Allendorf eine Demonstration ins Haus. Foto:  nh

Bad Sooden-Allendorf. Die von den beiden örtlichen Reitvereinen geplante Demonstration gegen die Erhebung einer Pferdesteuer in Bad Sooden-Allendorf kann, wie geplant, am Freitag, 14. Dezember, stattfinden. Ein entsprechender Antrag werde positiv entschieden, versicherte auf Anfrage die Leiterin des Fachbereiches Ordnung und Soziales, Edith Müller.

Zunächst ist jedoch am Donnerstag, 6. Dezember, im Rathaus ein Informationsgespräch vorgeschaltet, um mit der Polizeidirektion Eschwege Sicherheitsaspekte abzuklären. In diesem Zusammenhang machten die Vorstände beider Reitvereine darauf aufmerksam, die ursprüngliche Absicht, auch Pferde oder Ponys bei der Demo mitzuführen, sei eben aus Sicherheitsgründen fallen gelassen worden. Zugleich riefen sie schon jetzt alle Demonstrationsteilnehmer zu einem friedlichen Protest auf. Wörtlich: „Mit Randalierern wollen wir nichts zu tun haben.“ Vielmehr gehe es darum, die vielleicht letzte Chance zu nutzen, um Bad Sooden-Allendorfs Kommunalpolitiker zu bewegen, von der Erhebung dieser Steuer abzusehen, die, komme sie doch, erst- und einmalig in ganz Deutschland wäre.

Unterdessen sind bei den beiden örtlichen Vereinen Hunderte von Solidaritätsbekundungen aus allen Teilen der Republik eingetroffen. Umgekehrt hagelte es im Rathaus nur so von Protesten gegen die Pferdesteuer.

Die Demonstration am 14. Dezember ist für die Zeit von 18.30 Uhr bis 20 Uhr auf dem Marktplatz in Allendorf geplant. Am selben Tag um 20 Uhr treten in Bad Sooden-Allendorf die Stadtverordneten zusammen, um über eine Pferdesteuer-Satzung zu beschließen. (red)

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