Hingucker

Stadt Sontra: Neue Würdenträger zieren nun die neuen Ortseingangsschilder

Am Ortseingang (v.r.n.l.) Hans-Werner Wegehenkel, Daniel Kohl, im Hintergrund sind zu sehen Wolfgang Ewald (Vorsitzender Heimatverein), Axel Fahnert sowie Bürgermeister Thomas Eckhardt.
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Am Ortseingang (v.r.n.l.) Hans-Werner Wegehenkel, Daniel Kohl, im Hintergrund sind zu sehen Wolfgang Ewald (Vorsitzender Heimatverein), Axel Fahnert sowie Bürgermeister Thomas Eckhardt.

Die beiden neuen Würdenträger zieren nun die Ortseingangsschilder der Stadt Sontra. Nach 17 Jahren nehmen damit ihre Vorgänger auch sichtbar von ihrem Posten Abschied. 

Sontra – Mit stolz geschwellter Brust nahmen alle Protagonisten in dieser Woche Platz, um für unser Pressefoto zu posieren. Nach 17 Jahren mit dem Hänselmeister Wolfgang Ewald und Heinrich Senf, dem Urgestein des Knappenvereins Kupferschiefer-Bergbau, zieren fortan die von der Sontraer Aktionsgemeinschaft des Sontraer Handels (kurz ASH) aufgestellten Ortseingangsschilder zwei neue Würdenträger.

Der Knappenverein, der Heimatverein sowie die Stadt Sontra haben das Projekt mitfinanziert. Darum sind die neuen Gesichter am Ortseingang Göttinger Straße, am Ortseingang Husarenallee und am Stadteingang in der Fuldaer Straße ein echter Hingucker.

Stolze Symbolträger

Für Hänselmeister Daniel Kohl und Hans-Werner Wegehenkel (Vorsitzender Knappenverein) ist es eine große Ehre, „ihre Stadt“ an den drei Stellen in der Kernstadt zu repräsentieren. Kohls Vorgänger Ewald räumt sehr wohlwollend seinen Platz an den hoch frequentierten Verkehrsstraßen: „Es ist ein gutes Gefühl, dass ich mich nun nicht mehr sehe. Wir haben im Jahr 2019 einen guten Nachfolger gefunden, der das Amt mit viel Herzblut und Hingabe ausfüllt.“

Wegehenkel hingegen betrachtet sein Erscheinen auf dem Bild als Verpflichtung und Ansporn zugleich. Er sei als Vorsitzende des Knappenvereins noch nicht fertig. Es stehen noch viele Ziele auf seiner Agenda. Neben seinem Vorhaben, das Sontraer Erscheinungsbild immer mehr mit der Bergbaugeschichte zu verquicken, soll im Jahr 2024 endlich der Deutsche Bergmannstag in Sontra gastieren.

Erscheinungsbild

Frisch, jung und modern kommen die neuen Schilder rüber, dabei vergessen sie aber keineswegs die Historie der Berg- und Hänselstadt, findet Kohl. Sein Gegenüber Wegehenkel fand ebenfalls nur lobende Worte: „Besser konnten wir Zukunft und Vergangenheit nicht miteinander verbinden.“

Variable Botschaften

„Wir haben endlich ein neues Medium, auf dem wir auf unsere Attraktivität hindeuten können“, betonte Axel Fahnert.

Der zweite Vorsitzende der Sontraer Aktionsgemeinschaft des Sontraer Handels hofft, dass bald wieder Veranstaltungen möglich sein könnten. Was auch Kohl im WR-Gespräch anfügte: „Vielleicht wird es bald etwas befreiter für uns alle.“ Wichtig: Der Mittelteil der Schilder ist herausnehmbar.

Wo noch Botschaften stehen, die auf die neuen Schilder aufmerksam machen sollen, da können bald Veranstaltungen angepriesen werden. Die Rückmeldungen aus der Bevölkerung seien durchweg positiv, sagte Fahnert, ehe er ausführte, dass Vereine sich bei ihm melden können, um ihre Veranstaltungen auf den drei Flächen noch mehr in den Fokus zu rücken.

Von Marvin Heinz

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