Warten auf Genehmigung der Fördermittel

Start des Naturbades für 2022 angedacht

Eine Wiese, auf der in der Mitte drei Menschen stehen, ist zu sehen.
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Umrisse abgesteckt: Das neue Naturfreibad soll auf dem Außengelände des Hallenbads zwischen Wasserspielplatz und Spielplatz entstehen.

Ganz sicher nicht geöffnet wird das Freibad in Eschwege. Das neu geplante Natur-Freibad wird voraussichtlich erst 2022 fertiggestellt.

Eschwege – Schwimmen gehen soll man im Sommer in Eschwege in einem eigens abgetrennten Badebereich am Südufer des Werratalsees. Indes schreiten die Arbeiten in den Planungen des neuen Freibads neben dem Eschweger Hallenbad voran. Wie die Stadtwerke Eschwege berichten, wurden jetzt – noch vor dem starken Schneefall – die Abmaße des Freibads auf dem Gelände am Schwalbenpfad schon einmal abgesteckt. Durch das Abstecken konnten sich die Beteiligten eine erste Vorstellung über die Dimensionen des neuen Bades und die Integration in den bestehenden Außenbereich machen. Dr. Klaus-Jürgen Winter und Werner Schierl vom Planungsbüro The Pauly Group aus Neu-Eichenberg waren im Freizeitbad vor Ort und haben die Dimensionen aufgezeigt. Bei der Baubesprechung mit Markus Lecke, Geschäftsführer der Stadtwerke Eschwege, und Bürgermeister Alexander Heppe, Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke, wurden die nächsten Schritte abgestimmt. „Ich bin begeistert, wie groß es werden wird“, sagte Heppe vor Ort.

Badewasser soll beheizbar sein

Das Becken soll eine Fläche von etwa 1000 Quadratmetern haben, über mehrere Bahnen verfügen. Ein Sandstrand mit Lagune wird angelegt, ebenso eine Breitwellenrutsche. Das Badewasser wollen die Betreiber bei Bedarf beheizen. Geplant ist der Neubau als Naturfreibad (wir berichteten). Das bedeutet, dass die Wasseraufbereitung biologisch erfolgt. Das Wasser wird in einem Kreislauf durch biologisch-physikalische Bodenfilter gereinigt, wobei keine Chemikalien wie Chlor erforderlich sind.

Naturfreibad ist gut für die Umwelt

Die Firma The Pauly Group ist auf das sogenannte Eco-Engineering spezialisiert und nach Angaben der Stadtwerke Marktführer im Bereich ökotechnischer Systemanlagen. „Das Unternehmen bringt seine Expertise aus dem Bereich Ökotechnik zur natürlichen Wasseraufbereitung mit diesem Projekt nach Eschwege“, sagt Lecke. Die Ökotechnologie sei umweltverträglich und ressourcenschonend. „Mit dem neuen Naturfreibad wird nicht nur ein neues Freizeitangebot für Eschwege und die Region geschaffen, sondern auch ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz geleistet“, sagt Lecke.

Baubeginn och unklar

Erst wenn die Fördermittel genehmigt sind, kann mit einem Baubeginn gerechnet werden. Mit einer Fertigstellung des Freibads wird frühestens 2022 gerechnet. Eine Bewerbung um Fördermittel aus dem Förderprogramm „Swim“ (Schwimmbad-Investitions- und Modernisierungsprogramm) beim hessischen Ministerium des Innern und für Sport ist Ende letzten Jahres erfolgt. Die formelle Entscheidung steht noch aus. Eine Entscheidung über die Höhe der Summe wird im ersten Quartal 2021 gefällt, teilt Markus Lecke, Geschäftsführer der Stadtwerke Eschwege, mit. Die Antragsteller sind zuversichtlich für eine baldige Genehmigung. Tobias Stück

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