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Erste Informationsveranstaltung zur Dorfentwicklung Großalmerodes

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Von: Stefan Forbert

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Großalmerode weiterentwickeln: Symbolträchtig am Info-Punkt und vor einer freigelegten Fachwerkfassade, beides Projekte während der früheren Dorferneuerung in Rommerode, laden (von links) Bürgermeister Finn Thomsen, Stadtrat Georg Gundlach, Elvira Valtink und Barbara Eickhoff vom Fachbereich Demografie, Dorf- und Regionalentwicklung zur Auftaktveranstaltung für die weitere Entwicklung der Stadt und ihrer Ortsteile ein.
Großalmerode weiterentwickeln: Symbolträchtig am Info-Punkt und vor einer freigelegten Fachwerkfassade, beides Projekte während der früheren Dorferneuerung in Rommerode, laden (von links) Bürgermeister Finn Thomsen, Stadtrat Georg Gundlach, Elvira Valtink und Barbara Eickhoff vom Fachbereich Demografie, Dorf- und Regionalentwicklung zur Auftaktveranstaltung für die weitere Entwicklung der Stadt und ihrer Ortsteile ein. © Stefan Forbert

Nächste Woche fällt für die Einwohner der Stadt Großalmerode samt aller ihrer sieben Ortsteile der Startschuss, um an einer Art „Zukunftsplan“ für die Entwicklung der Kommune teilzuhaben.

Großalmerode – Nachdem Großalmerode 2021 als neuer Schwerpunkt in der Förderung der Dorfentwicklung in Hessen anerkannt wurde, wird seit Beginn diesen Jahres ein sogenanntes Integriertes Kommunales Entwicklungskonzept (IKEK) erarbeitet. Das wird, sagt Bürgermeister Finn Thomsen, mehrere Monate in Anspruch nehmen. Und es soll „unter intensiver Beteiligung der Bevölkerung erfolgen“. Diese startet nun am Dienstag, 5. April, um 19.30 Uhr mit einer öffentlichen Auftaktveranstaltung. Dazu sind alle Bürger in den großen Rathaussaal eingeladen.

Wegen der noch anhaltenden Pandemie bietet die Stadt an, alternativ der Auftaktveranstaltung online beizuwohnen. Eine aktive Beteiligung wird auch dabei gewährleistet.

Das Konzept für die Entwicklung der Stadt und ihrer Stadtteile in den nächsten Jahren umfasst laut Thomsen so wichtige Themen wie beispielsweise die demografische Entwicklung, städtebauliche Problembereiche, Infrastruktur, Versorgungsangebot und Mobilität.

Das Kasseler Planungsbüro Arbeitsgruppe Stadt wird am Dienstagabend die Zielsetzung und erste Ergebnisse aus der laufenden Bestandsanalyse vorstellen, ebenso den geplanten weiteren Ablauf der Entwicklung des Konzepts und die Beteiligung der Bürger daran. Bereits in der Auftaktveranstaltung „bestehe die Möglichkeit, aktiv am Entwicklungskonzept mitzuarbeiten, Fragen zu stellen und Anregungen zum Verbessern von Ortsbild und Lebensqualität zu geben“, wirbt der Bürgermeister für eine große Resonanz beim Auftakt.

Sowohl privaten Bauherrn als auch der Stadt für öffentliche Einrichtungen werden vom Land erhebliche Fördermittel zur Verfügung gestellt. Beim Ziel, das bau- und kulturgeschichtliche Erbe zu erhalten und – beispielsweise in Sachen Fachwerk – wieder sichtbar zu machen, steht Privatinvestoren eine Unterstützung von 35 Prozent der Nettokosten in Aussicht und maximal 60 000 Euro.

Es gebe schon einige Interessenten, wissen Leiterin Elvira Valtink und ihre für Großalmerode konkret zuständige Mitarbeiterin Barbara Eickhoff vom Fachbereich Demografie, Dorf- und Regionalentwicklung beim Landkreis. Ein Projekt in Trubenhausen, bei dem das Fachwerk freigelegt und Fenster ausgetauscht werden, werde sogar schon definitiv gefördert.

Für kommunale Maßnahmen wie dem Einrichten von Dorfläden, dem Modernisieren von Spielplätzen und Gemeinschaftshäusern, dem Verschönern von Angern und Erweitern von Kindergärten werden aktuell sogar drei Viertel der Kosten übernommen. Die Stadtverantwortlichen haben bereits den Anbau an die Kita in Rommerode im Hinterkopf. (Stefan Forbert)

Termin: Dienstag, 5. April, 19.30 Uhr, Rathaussaal Großalmerode; Zugang zur Online-Teilnahme über zoom.us/j/97470538954, Kenncorde: 504999

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