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Umbau des ehemaligen Dorfgemeinschaftshauses Altefeld ist abgeschlossen

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Von: Emily Spanel

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Rückblick auf den Beginn des Umbaus im Frühjahr: Astrid Menzer (vorn) und ihr engagiertes Praxisteam begleiteten den Baufortschritt tagtäglich persönlich. Die sogenannte Baubeginnanzeige erfolgte am 4. April 2022.
Erster Blick in die neuen Praxisräume: Nach lediglich acht Monaten Bauzeit ist das ehemalige, stark sanierungsbedürftige Dorfgemeinschaftshaus Altefeld nicht mehr wiederzuerkennen. Die fertigen Räume präsentieren sich hell, freundlich und modern. Alle Fotos: Sammlung Menzer/Niemann © Privat

Startschuss für die Arztpraxis: Der Umbau des ehemaligen Dorfgemeinschaftshauses Altefeld zu einer Praxis ist abgeschlossen.

Altefeld – Der Schlüssel zum Erfolg, da ist sich Bauherr Peter Niemann sicher, ist die Kommunikation. In gerade einmal acht Monaten ist der komplette Umbau des ehemaligen, bereits baufälligen Dorfgemeinschaftshauses Altefeld zu einer Arztpraxis auf Topniveau zum Abschluss gebracht worden – eine sagenhafte Gemeinschaftsleistung.

„Ein Projekt dieser Größenordnung funktioniert nur, wenn alle Akteure Hand in Hand arbeiten“, sagt Peter Niemann. Und in Altefeld haben die Gemeinde Herleshausen als Vermieterin des Objektes, der gemeindliche Bauhof, die Mitglieder des Ortsbeirates sowie in erster Linie die Handwerker aller Gewerke auf das Beste zusammengearbeitet, um Astrid Menzer, Fachärztin für Herzchirurgie und Innere Medizin, ab sofort beste Arbeitsbedingungen zu ermöglichen.

Rückblick auf den Beginn des Umbaus im Frühjahr: Astrid Menzer (vorn) und ihr engagiertes Praxisteam begleiteten den Baufortschritt tagtäglich persönlich. Die sogenannte Baubeginnanzeige erfolgte am 4. April 2022.
Rückblick auf den Beginn des Umbaus im Frühjahr: Astrid Menzer (vorn) und ihr engagiertes Praxisteam begleiteten den Baufortschritt tagtäglich persönlich. Die sogenannte Baubeginnanzeige erfolgte am 4. April 2022. © Privat

Arztpraxis Altefeld: Umbau fertig

Das Ehepaar Menzer/Niemann ist stolz auf das Erreichte – schließlich wurde der Umbau in einer Zeit gestemmt, die unter den Folgen der Coronapandemie, Materialengpässen, der Energiekrise und den Folgen des Ukrainekrieges ächzt. „Wir haben nicht im Klein-Klein gestritten, sondern zielorientiert nach Lösungen gesucht“, erklärt Peter Niemann. Die beauftragten Firmen, allesamt aus der Region Thüringen–Nordhessen, hätten einen unglaublichen Job gemacht. „Letztlich ist die Zusammenarbeit eine Frage des Vertrauens und Aufeinander-Zugehens“.

Das Potenzial des ehemaligen Dorfgemeinschaftshauses habe die Familie Menzer/Niemann im Übrigen sofort erkannt – das ließ sie den gewaltigen Schritt des Umbaus wagen. „Hier sind wir nah dran an den Patienten, und die Menschen haben eine über Jahre gewachsene, höchst persönliche Verbindung zu diesem Haus.“

Rasante Datenübertragung: Die Praxis verfügt über einen eigens gelegten Glasfaseranschluss.
Rasante Datenübertragung: Die Praxis verfügt über einen eigens gelegten Glasfaseranschluss. © Privat

DGH Altefeld fertig zur Arztpraxis umgebaut

Der Charme des historischen Objektes ist im Übrigen erhalten geblieben – das war unbedingte Voraussetzung für alle Arbeiten. So ziert den Wartebereich nun die alte Eingangstür – deren Rippen werden derzeit nachgebaut und zu einem späteren Zeitpunkt in die neue Eingangstür integriert. Sogar die Lampen passen sich in ihrer Traditionalität dem ehemaligen Dorfgemeinschaftshaus an: Die Form, eine Innovation der Bolich-Werke, existiert seit über 100 Jahren und damit genauso lange wie das Haus selbst.

Letztlich, so Peter Niemann, müsse alles dem Wohl der Patienten dienen. Die neue Hausarztpraxis ist barrierearm, verfügt über Satellitenempfang, einen eigenen Glasfaseranschluss und ein eigenes Notstromversorgungssystem. „Alles, was technisch möglich war, haben wir umgesetzt“, sagt Peter Niemann.

Kommunikation ist der Schlüssel: In Altefeld arbeiteten alle Gewerke Hand in Hand zusammen.
Kommunikation ist der Schlüssel: In Altefeld arbeiteten alle Gewerke Hand in Hand zusammen. © Privat

„Ich bin sehr dankbar, dass sich alles so wunderbar gefügt hat“, erklärt Astrid Menzer. In den Monaten, in denen sie und ihre Mitarbeiterinnen in Containern auf dem praxiseigenen Parkplatz praktiziert hätten, seien alle zu einem harmonischen, eingespielten Team gewachsen. Geschaffen haben alle zusammen eine Arztpraxis, die in der Region nicht nur dringend benötigt wird – sondern sogar noch Raum für mehr Wachstum bietet.

Derzeit finden die letzten Umräum- und Aufbauarbeiten in den Räumlichkeiten statt. Die Abnahme der Arztpraxis Menzer durch die Kassenärztliche Vereinigung erfolgt noch in dieser Woche. Am Montag, 12. Dezember, soll der Praxisbetrieb dann endgültig starten. Von Emily Hartmann

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