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Strick-Inn auf dem Eschweger Marktplatz - Stricken wird hier vollkommen neu gedacht

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Von: Tobias Stück

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Die großen Stricknadeln haben ein ganz schönes Gewicht und werden gemeinschaftlich von (von links) Tanja Wild, Heinz-Peter Gumpricht (Geschäftsführer des Verein für Waldorfpädagogik), Ellen Schubert, Gudrun Schilling, Marion und Simone Müller-Kronstein gehalten.
Die großen Stricknadeln haben ein ganz schönes Gewicht und werden gemeinschaftlich von (von links) Tanja Wild, Heinz-Peter Gumpricht (Geschäftsführer des Verein für Waldorfpädagogik), Ellen Schubert, Gudrun Schilling, Marion und Simone Müller-Kronstein gehalten. © Heike Gumpricht/nh

Waldorfschule bietet Strick-Event mit Riesennadeln auf dem Marktplatz an - das hat es so in Eschwege noch nicht gegeben.

Eschwege – Das hat es in Eschwege so noch nicht gegeben: ein öffentliches Strick-In zum Mitmachen für jedermann und jede Frau mit Riesennadeln und superdickem Garn, als weiterer des 25-jährigen Jubiläums der Eschweger Waldorfschule.

Die Landfrauengruppe aus Worbis mit der Eschweger Gästeführerin Silvia Schaaf-Dormeier als Frau Holle beteiligte sich sofort an der Veranstaltung auf dem Marktplatz. Schließlich hat das Spinnen, Weben und Stricken in den Grimm’schen Märchen eine tiefere Bedeutung. Waldorfschüler, Jungen wie Mädchen, lernen bereits ab der ersten Klasse das Stricken und später Häkeln, Nähen, Sticken und Nähmaschinennähen.

Kinder verlockte der kuschelige Teppich auf dem Marktplatz, der gemeinschaftlich gestrickt wurde, zum Drauflegen. Andere probierten das Stricken aus. Dabei ergaben sich viele Gespräche über Handarbeiten und Gott und die Welt.

Tanja Fennel-Trieschmann aus dem Schwalm-Eder-Kreis, in Eschwege zu Besuch, begeisterte „die interessante und tolle Aktion. Die Welt ist so bunt!“ Bei Brigitta Leifert klappte das Stricken im Großen sofort. Dabei muss das Stricken mit den Riesennadeln vollkommen neu gedacht werden. Man muss man sich absprechen, einfühlen, miteinander agieren. Ein bis zwei Personen braucht es, um eine der 2,50 Meter langen, schweren Holznadeln zu halten. Allein funktioniert es nicht. Das Garn wurde bereits Wochen, teilweise Monate vorher von sehr vielen Schülern, Lehrern und Eltern besonders der Eschweger und weiterer hessischer Waldorfschulen gestrickt. Am Ende waren es Hunderte von Metern gestrickter Schals in leuchtenden Farben. (Tobias Stück)

Kontakt: Der Strickclub der Waldorfschule trifft sich 14-tägig im Alten Bahnhof. Die Termine werden in der WR angekündigt (0 56 51/75 43 96).  

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