Bewohner pflanzen Beerensträucher – Unterstützung von „Transition Town“

Studentenfutter vor der Haustür

Essbare Stadt: Ananda Erben (von links), Farid Melko, Sonja Hummel, Hendrik Brand, Mathias Drom und Hans Spinn packen beim Projekt mit an. Foto: Geier

Witzenhausen. Noch sind es kleine Pflanzen, die im nächsten Jahr aber schon die ersten Früchte tragen werden. Künftig soll man im Vorgarten des Studentenwohnhauses am Sande Beeren pflücken.

Bei ihrem Einzug fanden Sonja Hummel und Hendrik Brand, die Initiatoren der Aktion, die zum Projekt „essbare Stadt“ gehört, eine Rasenfläche mit einigen immergrünen Sträuchern vor. „Der Vorgarten hat keinen praktischen Nutzen gehabt“, meinte Brand, „jetzt geben wir ihm einen.“ Die Hausverwaltung unterstützte sie bei der Aktion und stellte 200 Euro zur Verfügung, von denen die verschiedenen Beerensträucher gekauft wurden.

Johannisbeeren, Stachelbeeren, Maulbeeren und viele andere. „Es soll nicht nur schön aussehen, sondern auch gut schmecken. Studenten und Passanten können kommen und ernten“, erklärte Hummel das Gesamtkonzept.

Aber zuerst musste das zukünftige Beet freigeschnitten werden und das Gestrüpp zurückgeschnitten werden. Von den Bewohnern zeigten sich nur einige, aber Hummel war erfreut, dass sie vom Verein „Transition Town Witzenhausen“ (Stadt im Wandel) unterstützt wurden.

Zehn Paar helfende Hände packten mit an: drängten die Auswüchse des wuchernden Gestrüpps zurück und gruben die Wiese um. Hannis Klockmann wollte eigentlich bei seinem Freund Micha Riehle eine Tasse Kaffee trinken, stattdessen half er jetzt beim Umgraben.

In zwei Wochen wollen die Studenten einen solchen essbaren Vorgarten auch an der Nordbahnhofstraße anlegen. (zge)

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